MACH DICH NICHT ZUM AFFEN!

Österreichs kreative SchülerInnen werben für mehr Verkehrssicherheit!

Beim spannenden Finale des österreichweiten Schulwettbewerbes „Sicherheit für alle“ präsentierten die SchülerInnen der neun Landessiegerteams ihre Plakatentwürfe für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen im Festsaal des Technischen Museums Wien. Die kreative Vielfalt und das inhaltliche Engagement der Siegerteams stellten die Bundesjury, bestehend aus Verkehrs-, Bildungs- und WerbeexpertInnen, vor eine wirkliche Herausforderung!
146 Klassen gestalten Verkehrssicherheitsplakate3.676 SchülerInnen haben sich während der letzten Wochen und Monate intensiv mit dem Thema „Verkehrssicherheit“ auseinandergesetzt und ihre Ideen für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen in Form von Werbeplakaten umgesetzt.
Wichtiges neues Thema der jungen Nachwuchswerber war heuer erwartungsgemäß die Rettungsgasse. Sie war allerdings nur einer von vielen Sicherheits- und Gefahrenaspekten im Straßenverkehr, für deren kreative Gestaltung sich die SchülerInnen entschieden haben. Von Geschwindigkeit über Alkohol, den Sekundenschlaf, die Anpassung der Fahrweise an die Wetterverhältnisse, die Bedeutung guter Sicht(-barkeit), die Ablenkungsgefahr durch zu lautes Musikhören, Handy am Steuer oder Schminken bis hin zur Wichtigkeit von Pausen beim Autofahren wurde kein Thema ausgelassen!

Keine einfache Aufgabe für die Jurymitglieder in den jeweiligen Landesjurys, die die Landessieger küren mussten. Jeder Landesieger erhielt 500 Euro für die Klassenkasse und die Einladung zum großen Finale in Wien. Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen jeweils 300 bzw. 200 Euro.

Die Vorbereitung auf das große Finale
Am Tag vor der großen Entscheidung waren die neun Finalteams in der Werbeagentur Publicis im Einsatz. Dort hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, gemeinsam mit einem ArtDirector ihren Plakatentwurf zu überarbeiten und für eine österreichweite Plakatkampagne zu „tunen“.
Während die NachwuchswerberInnen gemeinsam mit den Profis am Feintuning ihrer Plakate tüftelten, stand für ihre LehrerInnen ein besonderer Programmpunkt am Plan: Unter Anleitung von Roland Hanifl, dem Leiter der Verkehrserziehungsgruppe des Landespolizeikommandos Wien, konnten sie mittels der Promillebrille am eigenen Leib erleben, wie sich Alkohol auf die Wahrnehmungsfähigkeit auswirkt. Eine bleibende Erfahrung, die nach Abschluss des Plakat-Feintunings auch den SchülerInnen nicht vorenthalten blieb.

Anerkennungspreis für die beste Präsentation für das steirische Siegerteam
Die Live-Präsentation des eigenen Plakats vor den kritischen Augen der Bundesjury, der anderen Teams und der zahlreichen PressevertreterInnen ist für die soundso schon aufgeregten SchülerInnen eine große Herausforderung.
Um diese Leistung zu honorieren, wurde ein mit 350 Euro dotierter Anerkennungspreis für die beste Präsentation vergeben.
Nachdem alle SchülerInnen die schwierige Aufgabe der Präsentation bravourös gemeistert haben, fiel es der Jury ausgesprochen schwer, das Siegerteam des Anerkennungspreises für die beste Präsentation zu küren. Schlussendlich fiel die Entscheidung allerdings auf die SchülerInnen der 3c des BG/BRG Leoben neu. Christoph Bracher, Kevin Kutlesa, Selina Löschenkohl und Jana Schabiner konnten mit ihrer mitreißenden, zünftig musikalisch untermalten Präsentation die Jury und damit auch den Anerkennungspreis für sich gewinnen.

Vorarlberg – the Winner takes it all: 350 Euro, eine österreichweite Plakat-kampagne & eine Reise nach Paris
Das bundesweite Siegerplakat von „Sicherheit für alle“ wird nicht nur mit weiteren 350 Euro für die Klassenkasse prämiert – dank der Unterstützung EPAMEDIAs wird das Siegerplakat im Format 24-Bogen ab Juli 2012 auf rund 1.000 Plakatstellen in ganz Österreich für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen werben! EPAMEDIA, ein österreichisches Außenwerbeunternehmen mit Tochterunternehmen in zentral- und osteuropäischen Ländern, kann mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent flächendeckend in ganz Österreich optimale Plakatstellen anbieten. Beste Sichtbarkeit der Schülerplakate ist damit garantiert.
Zusätzlich dazu wird das Siegerteam von 8. bis 10. Juni zum Internationalen Forum der weltweiten Initiative „Sicherheit für alle“ nach Paris eingeladen und dort ein spannendes Wochenende mit zehn anderen Siegerteams aus aller Welt erleben.

Entsprechend groß war auch die Aufregung bei den 31 SchülerInnen zwischen 12 und 16 Jahren, als Stefano Bernardin, der Moderator des großen Finales, am Ende der Veranstaltung das Kuvert mit dem Namen des Siegerteams öffnete.
„Mach dich nicht zum Affen!“ – mit diesem Slogan gelang es dem Team der Klasse 3r3 des BG/BORG Dornbirn Schoren, die hochkarätig besetzte Expertenjury zu überzeugen. Cheyenne Egle, Nicole Felder, Sonja Hillebrand und Julia Pfanner setzten sich mit ihrer kreativen Aufbereitung des Themas „Ablenkung am Steuer“ gegen die acht anderen Finalteams durch.
Aber auch Platz 2 und 3 in der Kategorie „Bestes Plakat“ sind nicht leer ausgegangen: Sarah Kraiger, Laura Mayer und Tamara Wiegele aus der 4a des Stiftsgymnasiums St. Paul in Kärnten durften sich mit ihrem Plakat „Der Tod rast mit!“ über Platz 2 und 200 Euro für die Klassenkasse freuen. Platz 3 und 100 Euro gingen an Josefine Grabner, Livia Grabner und Elisabeth Wimmer aus der 4P des BRG Salzburg Akademiestraße für ihr Plakat „Verrechnet“.

Frau Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museum Wien, freut sich, dass die Veranstaltung auch heuer wieder in ihrem Haus stattgefunden hat: „Technologie unterliegt ständiger Veränderung und Weiterentwicklung. Diese Weiterentwicklung setzt Dialog voraus, einen Dialog, in dessen Mittelpunkt immer der Mensch mit seinen Bedürfnissen stehen muss. Umso mehr freut es mich, dass das Finale von „Sicherheit für alle“ heuer bereits zum vierten Mal bei uns im Haus stattfindet. Denn bei dieser Initiative lassen uns Schülerinnen und Schüler hautnah erleben, dass neben der Berücksichtigung der menschlichen Bedürfnisse in der technologischen Entwicklung vor allem auch die Rolle und das Engagement jedes Einzelnen bei der sicheren, verantwortungsbewussten Nutzung einer Technologie von wesentlicher Bedeutung sind.“

„Sicherheit für alle“ bewegt weltweit
Die erfolgreiche Initiative „Sicherheit für alle“ wurde vor mittlerweile bereits elf Jahren von RENAULT ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und nachhaltige Verhaltensänderungen zu initiieren. Seit dem Start des Wettbewerbs konnten 12 Millionen Kinder weltweit für das Thema Verkehrssicherheit sensibilisiert werden, in Österreich waren es bisher 38.226 Kinder und Jugendliche.

Olivier Gaudefroy, seit kurzem Generaldirektor von RENAULT Österreich und erstmals Mitglied der Bundesjury, die über das österreichische Siegerplakat entschieden hat, zeigte sich vom Engagement der österreichischen SchülerInnen begeistert: „Besonders freut mich, dass heuer so viele SchülerInnen wie noch nie für die Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema „Verkehrssicherheit“ begeistert werden konnten. Als Autohersteller muss es uns ein wichtiges Anliegen sein, Mobilität und Sicherheit miteinander in Einklang zu bringen. Die Konstruktion sicherer Fahrzeuge ist ein Weg, Bewusstseinsbildung, wie sie bei „Sicherheit für alle“ passiert, ist ein anderer ebenso wichtiger! Denn jeder Jugendliche, der sich dessen bewusst wird, dass er selbst einen wichtigen und vielleicht sogar lebensrettenden Beitrag für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen leisten kann, ist ein Gewinn für unsere mobile Gesellschaft.“
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