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In einem weiterhin stark von der Covid-19-Pandemie beeinflussten globalen Marktumfeld hat die Renault Gruppe im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 10,015 Milliarden Euro erzielt (1. Quartal 2020: 10,125 Milliarden Euro). Bei konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz um 4,4 Prozent gestiegen. Positiv (+6 Prozentpunkte) wirkten sich Preiseffekte aus, basierend auf der auf höhere Rentabilität ausgerichteten Geschäftspolitik des Unternehmens. Die weltweiten Zulassungen der Renault Gruppe (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) stiegen von Januar bis März um 1,1 Prozent auf 665.038 Fahrzeuge, davon 42.951 Elektro- und Hybridfahrzeuge. Gut entwickelte sich die Marke Dacia mit neuen Modellen wie dem neuen Sandero und dem neuen Dacia Spring. Für das City-SUV liegen bereits knapp 10.000 Vorbestellungen vor.
In einem von der Covid-19-Pandemie geprägten Umfeld hat die Renault Gruppe 2020 weltweit 2,95 (2.949.849 Millionen) Fahrzeuge verkauft (2019: 3.753.723 Zulassungen; minus 21,3 Prozent). Mit 115.888 verkauften elektrischen Fahrzeugen und einem Zuwachs um über 100 Prozent bestätigt die Marke Renault ihre Position als stärkste E-Auto-Marke in Europa. Der Renault ZOE war mit erstmals über 100.000 Zulassungen (plus 114 Prozent) das bestverkaufte E-Auto. Die Renault Gruppe bestätigt, dass sie die europäischen CO2-Ziele (CAFE) eingehalten hat (vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch die Europäische Kommission). Im Jahr 2021 setzt die Renault Gruppe ihre Elektrooffensive mit dem Twingo Electric und dem Dacia Spring fort.
Renault ist per Ende November Europas erfolgreichster Elektroauto-Hersteller. Mit knapp 96.000 Zulassungen (plus 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr) der rein elektrischen Modelle ZOE, Kangoo Z.E. und Twingo Electric sichert sich der französische Hersteller nach elf Monaten die Pole Position auf dem europäischen Elektrofahrzeugmarkt. In Österreich wurden sogar doppelt so viele ZOE verkauft wie im Vorjahr und Kangoo Z.E. bleibt weiterhin der erfolgreichste rein elektrische Kleintransporter.
Die Renault Gruppe hat im dritten Quartal 2020 einen Umsatz von 10,374 Milliarden Euro erzielt (- 8,2 Prozent bzw. -3,2 Prozent bei konstanten Wechselkursen im Vergleich zum dritten Quartal 2019). Im gleichen Zeitraum erreichte die Renault Gruppe 806.320 Zulassungen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge), das sind 6,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil der Gruppe stieg in Europa auf 10,3 Prozent. Im September wuchsen die Zulassungen der Renault Gruppe um 8 Prozent deutlich stärker als der Markt (plus 3 Prozent). Kräftig zulegen mit einem Zuwachs von 150 Prozent konnte im dritten Quartal der elektrische Renault ZOE. Vor diesem Hintergrund zeigt sich Renault zuversichtlich, die CAFE-Ziele für 2020 zu erreichen.
Die Renault Gruppe hat im ersten Halbjahr 2020 18,4 Milliarden Euro Umsatz erzielt, das sind 34,3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (28,05 Milliarden Euro). Die weltweiten Verkäufe sanken um 34,9 Prozent auf 1,26 Millionen Einheiten. Unter Berücksichtigung eines geschätzten negativen Einflusses der Gesundheitskrise von etwa 1,8 Milliarden Euro verzeichnet das Unternehmen in den ersten sechs Monaten eine negative operative Marge in Höhe von -1,2 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis beläuft sich auf minus 7,386 Milliarden Euro, stark beeinflusst durch den negativen Beitrag des Partners Nissan (-4,817 Milliarden Euro). Der Free Cash Flow der Renault Gruppe in der Automobilsparte war negativ mit minus 6,375 Milliarden Euro. Die Liquiditätsreserven der Automobilsparte liegen bei 16,8 Milliarden Euro, das sind 6,5 Milliarden Euro mehr als per 31. März 2020.
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