Die Renault Group hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 ein starkes Umsatzwachstum erzielt, angetrieben vor allem von den Bereichen Automotive und Mobilize Financial Services (MFS):
Konzernumsatz von 30,3 Milliarden Euro, plus 9,5 Prozent bzw. plus 10,3 Prozent bei konstanten Wechselkursen* gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.
Umsatz im Bereich Automotive von 26,8 Milliarden Euro, plus 9,3 Prozent bzw. plus 10,2 Prozent bei konstanten Wechselkursen1 gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.
Umsatz im Bereich MFS von 3,4 Milliarden Euro, plus 11,0 Prozent bzw. plus 11,5 Prozent bei konstanten Wechselkursen1 gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.
Solide operative Marge in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, 5,2 Prozent des Konzernumsatzes.
Operative Marge im Bereich Automotive in Höhe von 0,8 Milliarden Euro, 3,0 Prozent des Umsatzes im Bereich Automotive.
Operative Marge im Bereich MFS in Höhe von 0,8 Milliarden Euro.
Nettoumsatz in Höhe von 0,7 Milliarden Euro.
Starker freier Cashflow im Bereich Automotive** in Höhe von 653 Millionen Euro. Darin enthalten sind 250 Millionen Euro an Dividendenerträgen von Mobilize Financial Services (gegenüber 150 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025).
Netto-Cash-Position im Bereich Automotive von 6,6 Milliarden Euro zum 30. Juni 2026.
Geschäftliche Entwicklung der Automobilmarken des Konzerns:
Die Marke Renault belegt in Europa Platz 2 in den Bereichen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Auch auf dem Markt für Hybridfahrzeuge (HEV) und auf dem BEV-Privatkundenmarkt ist Renault jeweils die zweitstärkste Marke .
Dacia befindet sich in Europa unter den Top 10 der verkaufsstärksten Pkw-Marken und belegt Platz 3 im Privatmarkt; der Sandero ist über alle Segmente hinweg das meistverkaufte Model3.
Der Umsatz von Alpine steigt gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 69,1 Prozent.
Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen steigert die Renault Group ihren Absatz im Bereich elektrifizierter Modelle**** . In Europa*** machen elektrifizierte Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2026 52,0 Prozent des Konzernabsatzes aus, was einem Anstieg um 8,2 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspricht.
Der Absatz von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) steigt um 47,6 Prozent und macht im ersten Halbjahr 2026 18,8 Prozent des Konzernumsatzes aus (+ 6,5 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2025).
Der Absatz von Hybridfahrzeugen***** macht im ersten Halbjahr 2026 ein Drittel des Konzernumsatzes aus (+ 1,6 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2025).
Außerhalb Europas stärkt die Renault Group im Bereich Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ihre Positionen in ihren strategischen Märkten, angetrieben durch das Absatzwachstum der Marke Renault im zweiten Jahr in Folge (+2,8 Prozent). Die Konzernverkäufe steigen in Indien (+61,2 Prozent), der Türkei (+15,4 Prozent), Marokko (+13,7 Prozent) und Brasilien (+5,3 Prozent).
Solider Auftragsbestand in Europa; der Vorabsatz liegt Ende Juni 2026 bei 2,1 Monaten.
Lagerbestand von 546.00 Fahrzeugen zum 30. Juni 2026 – ausreichend für einen reibungslosen Betrieb im zweiten Halbjahr 2026.
Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2026: Trotz des schwierigen Umfelds bestätigt die Renault Group ihre Finanzprognose: operative Konzern-Marge von 5,5 Prozent des Umsatzes und Free Cashflow im Bereich Automotive von 1,0 Milliarden Euro
Kostensenkungen bleiben eine zentrale Priorität für 2026 und darüber hinaus. Der Konzern ergreift zusätzliche Maßnahmen, um die potenziellen Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten abzufedern.
Die Bemühungen zur Reduzierung der variablen Produktkosten zahlen sich aus und entsprechen den Zielen des futuREady Strategieplans. Dem Plan zufolge strebt der Konzern mittelfristig eine jährliche Senkung der variablen Kosten pro Fahrzeug um durchschnittlich rund 400 Euro an.
Die Fixkosten bleiben gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 stabil. Die Renault Group strebt mittelfristig eine stabile Basis der Fixkosten an.
Die Renault Group hat im ersten Halbjahr 2026 weltweit 1.165.133 Fahrzeuge verkauft (- 0,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025). In diesem stabilen Ergebnis der drei sich ergänzenden Marken spiegelt sich eine verbesserte Absatzqualität, eine starke Wertorientierung sowie die beschleunigte Elektrifizierung der Modellpalette wider.
Außerhalb Europas stärkt die Renault Group im Bereich Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ihre Positionen in ihren strategischen Märkten, angetrieben durch das Absatzwachstum der Marke Renault im zweiten Jahr in Folge (+ 2,8 Prozent). Die Konzernverkäufe stiegen in Indien (+ 61,2 Prozent), der Türkei (+ 15,4 Prozent), Marokko (+ 13,7 Prozent) und Brasilien (+ 5,3 Prozent).
In Europa* verkaufte die Renault Group 821.092 Pkw + leichte Nutzfahrzeuge (- 1,3 Prozent).
Marke Renault: 528.849 Fahrzeuge (+ 2,6 Prozent). Renault belegt Platz 2 in Europa. Der Renault 5 ist das meistverkaufte Elektrofahrzeug im B-Segment in Europa.
Marke Dacia: 284.021 Pkw (- 8,7 Prozent). Dank einer verbesserten Dynamik im zweiten Quartal bleibt Dacia bei den Verkäufen an Privatkunden in Europa auf dem Podium. Der Dacia Sandero ist der meistverkaufte Pkw in Europa über alle Vertriebskanäle hinweg.
Marke Alpine: 8.222 Pkw (+ 67,6 Prozent). Alpine verzeichnet ein rekordverdächtiges Halbjahr. Die Alpine A290 trägt weiterhin zur Leistung der Marke bei, während die Alpine A390 seine ersten Auslieferungen verzeichnete.
Auf dem europäischen Markt für leichte Nutzfahrzeuge, der im ersten Halbjahr eine leichte Erholung verzeichnete (+ 2,1 Prozent), ist der Absatz der Marke Renault um 11,7 Prozent gestiegen. Gestützt durch die umfassende Master Produktpalette konnte Renault seinen zweiten Platz auf dem Markt behaupten.
Die Renault Group setzt ihre auf Wert und Absatzqualität ausgerichtete Strategie erfolgreich fort:
Fokussierung auf den Privatmarkt bei gleichzeitiger Reduzierung des Engagements in den am wenigsten rentablen Vertriebskanälen. In den fünf wichtigsten europäischen Märkten** verkaufte die Renault Group 60,0 Prozent ihrer Pkw an Privatkunden (+ 3,8 Prozentpunkte, 17,7 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt).
Anstieg der Pkw-Verkäufe im C-Segment in Europa auf 164.161 Einheiten (+ 15,3 Prozent), insbesondere getrieben durch die zunehmende Dynamik von Dacia in diesem Segment.
Diszipliniertes Restwertmanagement*** mit Restwerten, die europaweit 4 bis 13 Punkte über denen der Wettbewerber liegen.
Ein solider Auftragsbestand in Europa; der Vorabsatz lag Ende Juni 2026 bei 2,1 Monaten.
Die Renault Group treibt die Elektrifizierung ihrer Pkw-Verkäufe bei allen Konzernmarken voran. In Europa machten elektrifizierte Fahrzeuge**** im ersten Halbjahr 2026 52,0 Prozent des Konzernabsatzes aus, was einem Anstieg um 8,2 Prozentpunkte entspricht. Der Anteil an batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) betrug 18,8 Prozent.
Die Marke Renault treibt die Elektrifizierung des Konzerns voran: Zwei von drei in Europa verkauften Fahrzeugen der Marke Renault (66,3 Prozent) waren elektrifiziert (+ 7,2 Prozentpunkte). BEVs machten 26,6 Prozent des Renault Absatzes aus (+ 10,3 Prozentpunkte), was insbesondere auf den Erfolg des Renault 5 E-Tech elektrisch, des Renault 4 E-Tech elektrisch und des Scenic E-Tech elektrisch zurückzuführen ist. Auf dem Markt für Hybridfahrzeuge (HEV) und auf dem BEV-Privatkundenmarkt ist Renault jeweils die zweitstärkste Marke.
Dacia wächst rasant im Hybridsegment: 30,8 Prozent der Dacia Verkäufe entfielen auf elektrifizierte Fahrzeuge (+ 7,2 Prozentpunkte). Angetrieben durch Duster und Bigster sind die Verkäufe von Hybridfahrzeugen stark gestiegen (+ 30,2 Prozent) und machten jeden vierten Verkauf aus (+ 7,5 Punkte).
Alpine tritt bei der Elektrifizierung aufs Gaspedal: Dank des anhaltenden Erfolgs der Alpine A290 und der kürzlichen Markteinführung der Alpine A390 stellen Elektrofahrzeuge mittlerweile mehr als 80 Prozent der Verkäufe der Marke.
Die Renault Group hat ihre Produktoffensive 2026 weiter fortgesetzt, mit der Einführung des Renault Twingo E-Tech elektrisch und des Marktstarts des Renault Duster in Indien im ersten Halbjahr. Der Renault Trafic E-Tech elektrisch, der Renault Niagara in Lateinamerika, der Dacia Sandero mit einem neuen Hybridantrieb, der neue Dacia Spring, der Dacia Striker und die Alpine A390 GTS werden das Angebot bis zum Jahresende vervollständigen.
Seit 2010 wurden in Frankreich mehr als eine Million Elektrofahrzeuge entwickelt und produziert, davon 600.000 im Renault Group Industriepool ElectriCity im Norden Frankreichs.
Die Elektromobilität gewinnt in Frankreich weiter an Dynamik: Fahrzeuge laufen in den Werken Douai, Maubeuge, Dieppe, Batilly und Sandouville vom Band, unterstützt durch Cléon, Ruitz und Le Mans - den Standorten für die Antriebe -, sowie der auf Kreislaufwirtschaft spezialisierten Refactory in Flins.
Alle französischen Standorte der Renault Group sind auf die elektrische Transformation ausgerichtet. Das Unternehmen beschäftigt in Frankreich rund 39.000 Mitarbeitende und sichert darüber hinaus etwa 35.000 indirekte Arbeitsplätze entlang seiner Lieferkette.
Frankreich ist für die Renault Group ein strategischer Standort der Zukunft: Seit 2021 wurden 13 Milliarden Euro investiert, um die Werke zu transformieren und das Unternehmen entlang der Wertschöpfungsketten der Zukunft zu positionieren.
Thales und die Renault Group geben die Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung bekannt, um gemeinsam die Grossserienproduktion der ferngesteuerten Angriffsdrohne Toutatis von Thales zu entwickeln und zu industrialisieren. Diese Ankündigung folgt auf die Vorstellung des innovativen Taktikfahrzeugs „4 TROOP“, das gestern von den beiden Konzernen vorgestellt wurde.
Diese strategische Partnerschaft verbindet das hochmoderne Verteidigungs-Know-how von Thales mit den industriellen Engineering- und Fertigungskapazitäten der Renault Group, um in Frankreich eine eigenständige, agile und wettbewerbsfähige Drohnenindustrie aufzubauen, die vollständig auf die Anforderungen der Kriegswirtschaft abgestimmt ist.
Durch diese Zusammenarbeit könnte die Produktion der Angriffsdrohnen bereits 2027 beginnen, mit einer anfänglichen Fertigungskapazität von 1.000 Einheiten pro Monat ab dem ersten Jahr, was einen bedeutenden Ausbau der industriellen Kapazitäten Frankreichs in diesem strategischen Bereich darstellt.
Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, eine widerstandsfähige und souveräne Munitionsversorgung für Frankreich sicherzustellen, gleichzeitig den sich wandelnden operativen und strategischen Anforderungen der Streitkräfte gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Verteidigungsindustrie zu stärken.