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In einem von der Covid-19-Pandemie geprägten Umfeld hat die Renault Gruppe 2020 weltweit 2,95 (2.949.849 Millionen) Fahrzeuge verkauft (2019: 3.753.723 Zulassungen; minus 21,3 Prozent). Mit 115.888 verkauften elektrischen Fahrzeugen und einem Zuwachs um über 100 Prozent bestätigt die Marke Renault ihre Position als stärkste E-Auto-Marke in Europa. Der Renault ZOE war mit erstmals über 100.000 Zulassungen (plus 114 Prozent) das bestverkaufte E-Auto. Die Renault Gruppe bestätigt, dass sie die europäischen CO2-Ziele (CAFE) eingehalten hat (vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch die Europäische Kommission). Im Jahr 2021 setzt die Renault Gruppe ihre Elektrooffensive mit dem Twingo Electric und dem Dacia Spring fort.
Renault ist per Ende November Europas erfolgreichster Elektroauto-Hersteller. Mit knapp 96.000 Zulassungen (plus 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr) der rein elektrischen Modelle ZOE, Kangoo Z.E. und Twingo Electric sichert sich der französische Hersteller nach elf Monaten die Pole Position auf dem europäischen Elektrofahrzeugmarkt. In Österreich wurden sogar doppelt so viele ZOE verkauft wie im Vorjahr und Kangoo Z.E. bleibt weiterhin der erfolgreichste rein elektrische Kleintransporter.
Die Renault Gruppe richtet ihren französischen Produktionsstandort Flins neu aus zu einem Zentrum für Kreislaufwirtschaft rund um die Mobilität. Ziel der bis 2024 entstehenden, sogenannten „Re-FACTORY“ ist es, mit nachhaltig optimierter Kreislaufwirtschaft zu einer negativen CO2-Bilanz der Mobilität bis 2030 beizutragen. Bis 2030 sollen mehr als 3.000 Mitarbeiter für die „Re-FACTORY“ arbeiten.
Die Renault Gruppe hat im dritten Quartal 2020 einen Umsatz von 10,374 Milliarden Euro erzielt (- 8,2 Prozent bzw. -3,2 Prozent bei konstanten Wechselkursen im Vergleich zum dritten Quartal 2019). Im gleichen Zeitraum erreichte die Renault Gruppe 806.320 Zulassungen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge), das sind 6,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil der Gruppe stieg in Europa auf 10,3 Prozent. Im September wuchsen die Zulassungen der Renault Gruppe um 8 Prozent deutlich stärker als der Markt (plus 3 Prozent). Kräftig zulegen mit einem Zuwachs von 150 Prozent konnte im dritten Quartal der elektrische Renault ZOE. Vor diesem Hintergrund zeigt sich Renault zuversichtlich, die CAFE-Ziele für 2020 zu erreichen.
Die Allianzpartner Renault und Nissan wollen künftig mit dem Mobilitätsdienstleister Uber in Europa enger zusammenarbeiten und das Angebot emissionsfreier Mobilität ausweiten. Die Unternehmen haben hierzu heute eine Absichtserklärung unterzeichnet. Demnach sollen in Zukunft über die Uber-App speziell auch Fahrten mit erschwinglichen E-Autos buchbar sein. Die neue Funktion soll dabei in Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien – wo Nissan und Uber bereits erfolgreich ein Pilotprojekt abgeschlossen haben – eingeführt werden.
Die Renault Gruppe hat ein Projekt zur Entwicklung ihrer Organisation auf Basis ihrer Marken angekündigt. Ziel ist die Gruppierung in vier Geschäftseinheiten: Renault, Da-cia, Alpine und Neue Mobilität.
Die Renault Gruppe hat im ersten Halbjahr 2020 18,4 Milliarden Euro Umsatz erzielt, das sind 34,3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (28,05 Milliarden Euro). Die weltweiten Verkäufe sanken um 34,9 Prozent auf 1,26 Millionen Einheiten. Unter Berücksichtigung eines geschätzten negativen Einflusses der Gesundheitskrise von etwa 1,8 Milliarden Euro verzeichnet das Unternehmen in den ersten sechs Monaten eine negative operative Marge in Höhe von -1,2 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis beläuft sich auf minus 7,386 Milliarden Euro, stark beeinflusst durch den negativen Beitrag des Partners Nissan (-4,817 Milliarden Euro). Der Free Cash Flow der Renault Gruppe in der Automobilsparte war negativ mit minus 6,375 Milliarden Euro. Die Liquiditätsreserven der Automobilsparte liegen bei 16,8 Milliarden Euro, das sind 6,5 Milliarden Euro mehr als per 31. März 2020.
Renault hat in Europa 300.000 Elektroautos seit dem Start seiner ersten E-Modelle vor knapp zehn Jahren verkauft. Im ersten Halbjahr 2020 war der französische Hersteller mit knapp 42.000 Einheiten die Nummer 1 der E-Auto-Anbieter auf dem europäischen Markt. In den nächsten Jahren setzt Renault die Elektro-Offensive weiter fort.
Im schwierigen Kontext der Covid-19-Pandemie hat die Renault Gruppe im ersten Halbjahr 2020 weltweit 1,26 Millionen Fahrzeuge verkauft (Januar bis Juni 2019: 1,93 Millionen Fahrzeuge; -34,9 Prozent). Stark zulegen konnte Renault bei Elektrofahrzeugen. Der elektrische Renault ZOE war im ersten Halbjahr das meistverkaufte Elektroauto in Europa, die ZOE Zulassungen stiegen um fast 50 Prozent auf 37.540 Einheiten. Zuversichtlich zeigt sich Renault mit Blick auf das Erreichen der CO2-Ziele im Jahr 2020 (CAFE-Ziele).
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