Finale bei „Sicherheit für alle 2010/11“

10 Jahre Engagement in Sachen Verkehrssicherheit wird gefeiert!

Beim spannenden Finale des österreichweiten Schulwettbewerbes „Sicherheit für alle“ präsentieren die SchülerInnen der neun Landessiegerteams ihre Plakatentwürfe für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen im Festsaal des Technischen Museums Wien. Die kreative Vielfalt und das inhaltliche Engagement der Siegerteams stellen die Bundesjury, bestehend aus Verkehrs-, Bildungs- und WerbeexpertInnen, vor eine wirkliche Herausforderung!
136 Klassen gestalten Verkehrssicherheitsplakate
3.664 SchülerInnen haben sich während der letzten Wochen und Monate intensiv mit dem Thema „Verkehrssicherheit“ auseinander gesetzt und ihre Ideen für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen in Form von Werbeplakaten umgesetzt. Von Geschwindigkeit über Alkohol, das Drängeln beim Autofahren, die Gefahr durch Geisterfahrer, die Ablenkung durch Telefonieren oder Rauchen am Steuer, das lebensrettende Anschnallen bis hin zur Anpassung des Fahrstils an die Wettergegebenheiten wurde kein Thema ausgelassen!
Keine einfache Aufgabe, für die Jurymitglieder in den jeweiligen Landesjurys, die die Landessieger küren mussten. Jeder Landesieger erhielt 500 Euro für die Klassenkasse und die Einladung zum großen Finale in Wien. Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen jeweils 300 bzw. 200 Euro.

Die Vorbereitung auf das große Finale
Am Tag vor der großen Entscheidung waren die neun Finalteams in der Werbeagentur Publicis im Einsatz. Dort hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, gemeinsam mit einem ArtDirector ihren Plakatentwurf zu überarbeiten und für eine österreichweite Plakatkampagne zu „tunen“.
Während die NachwuchswerberInnen gemeinsam mit den Profis am Feintuning ihrer Plakate tüftelten, stand für ihre LehrerInnen ein besonderer Programmpunkt am Plan: Unter Anleitung von Roland Hanifl, dem Leiter der Verkehrserziehungsgruppe des Landespolizeikommandos Wien, konnten sie mittels der Promillebrille am eigenen Leib erleben, wie sich Alkohol auf die Wahrnehmungsfähigkeit auswirkt. Eine bleibende Erfahrung, die nach Abschluss des Plakat-Feintunings auch den SchülerInnen nicht vorenthalten blieb.

Anerkennungspreis für die beste Präsentation
Die Live-Präsentation des eigenen Plakats vor den kritischen Augen der Bundesjury, der anderen Teams und der zahlreichen PressevertreterInnen war für die soundso schon aufgeregten SchülerInnen eine große Herausforderung.
Um auch diese Leistung zu honorieren, wurde auch heuer wieder ein Anerkennungspreis für die beste Präsentation vergeben, der mit 200 Euro für die Klassenkasse dotiert ist.
Nachdem alle SchülerInnen die schwierige Aufgabe der Präsentation bravourös gemeistert haben, fiel es der Jury ausgesprochen schwer, das Siegerteam des Sonderpreises für die beste Präsentation zu küren. Schlussendlich fiel die Entscheidung allerdings auf die SchülerInnen der 4a der Hauptschule 27, Dornacherstraße 35 in 4040 Linz. Sarah Arnoldner, Katharina Egger, Anna Kapun und Birgit Peil konnten mit ihrer mitreißenden Präsentation die Jury und damit auch den Anerkennungspreis, der mit 200 Euro für die Klassenkasse dotiert ist, für sich gewinnen.

1000 Euro & 1000 Plakate für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen
Das bundesweite Siegerplakat von „Sicherheit für alle“ wird nicht nur mit 1.000 Euro für die Klassenkasse prämiert – mit Unterstützung der EPAMEDIA wird es ab Juli 2011 auf mehr als 1.000 Plakatstellen bundesweit für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen werben!
Entsprechend groß war auch die Aufregung bei den 32 SchülerInnen zwischen 12 und 15 Jahren, als Stefano Bernardin, der Moderator des großen Finales, am Ende der Veranstaltung das Kuvert mit dem Namen des Siegerteams öffnete.
„GAME OVER“ – mit diesem Slogan gelang es dem Team der Klasse 4b der NMS Vorderes Stubai, Tanglplatz 4 in 6166 Fulpmes, die hochkarätig besetzte Expertenjury zu überzeugen. Fahrettin Isik, Mert Korkmaz, Ümit Tozan und Esref Zorpuzan setzten sich mit ihrer kreativen Aufbereitung des Themas Handy am Steuer gegen die acht anderen Finalteams aus den Bundesländern durch.

Sicherheit für alle feiert 10-Jahres-Jubiläum
Die erfolgreiche Initiative „Sicherheit für alle“ wurde vor mittlerweile bereits zehn Jahren von RENAULT ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und nachhaltige Verhaltensänderungen zu initiieren. Seit dem Start des Wettbewerbs konnten 12 Millionen Kinder weltweit für das Thema Verkehrssicherheit sensibilisiert werden, in Österreich waren es bisher 34.550 Kinder und Jugendliche.
Das Jubiläumsjahr hält für das Bundessiegerteam noch ein besonderes Highlight bereit: Dieses wird zu den internationalen Jubiläumsfeierlichkeiten von „Sicherheit für alle“ nach Paris eingeladen und wird von 27. bis 29. Mai 2011 drei unvergessliche Tage erleben.

Guillaume de Vulpian, Generaldirektor von RENAULT Österreich, zeigte sich vom Engagement der österreichischen SchülerInnen begeistert: „Die Schülerinnen und Schüler haben unglaublichen Einsatz gezeigt und großartige kreative Leistungen abgeliefert! Das bestärkt uns, diese wichtige Initiative in Sachen Verkehrserziehung gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern weiterzuführen.
In den kommenden Jahren wird Mobilität als Grundbedürfnis des Menschen immer weiter in den Vordergrund rücken. Diese Entwicklung muss gleichzeitig auch mit einer Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins verbunden sein.
RENAULT hat es sich als Autohersteller zur Aufgabe gemacht, Mobilität und Sicherheit miteinander in Einklang zu bringen. Die Konstruktion sicherer Fahrzeuge ist ein Weg, den wir beschreiten. Nachdem allerdings 90 Prozent aller Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, ist es ebenso wichtig, allen VerkehrsteilnehmerInnen bewusst zu machen, dass sie selbst einen wesentlichen Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr leisten können. Und genau hier setzt „Sicherheit für alle“ an: Die Kinder und Jugendlichen setzen sich inhaltlich und kreativ mit dem Thema auseinander. Indem ihnen bewusst wird, dass das Verhalten jedes Einzelnen nicht nur zählt, sondern sogar von lebensrettender Bedeutung sein kann, können nachhaltige Verhaltensänderungen für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen initiiert werden.“


Alle Landessiegerplakate sowie weitere Informationen und Bildmaterial zu „Sicherheit für alle 2010/11“ finden Sie unter www.sicherheit-fuer-alle.at.
zugehörige Dokumente
Pressemeldung
pte_sfa_finale.pdf
zugehörige Bilder