Kärntner Klasse gewinnt Verkehrssicherheitswettbewerb: Mit Zauberspruch zum Europafinale

  • Bestes Plakat unter 275 Einreichungen kommt von Villacher Schülern
  • Verkehrsexperten von Bildungsministerium, ÖAMTC und Kuratorium für Verkehrssicherheit beeindruckt von Kinder-Engagement
  • Siegerplakat aus Kärnten wird im Sommer österreichweit plakatiert

200 Kinder und ein Zebra namens Oscar – das waren die Hauptakteure des heurigen Österreich-Finales von „Sicherheit für alle“, dem Verkehrssicherheits-Wettbewerb von Renault und den Projektpartnern Unterrichtsministerium, ÖAMTC und Kuratorium für Verkehrssicherheit. Die neun Klassen, die Ende März von regionalen Jurys zu den Landessiegern der neun Bundesländer gekürt worden waren, trafen sich am 16. April am ÖAMTC-Gelände in Teesdorf/NÖ, um gemeinsam den Österreichsieger zu ermitteln.
Alle Klassen präsentierten in ausgefeilten Bühnenshows einander und einer prominent besetzten Bundesjury ihre Ideen. Als Sieger ging schließlich die Klasse 3c aus der Volksschule 4 in Villach, Kärnten, hervor. Sie verwendete ihren Plakat-Slogan „Auto Stopp! Zebra Galopp“ als Zauberspruch für den Straßenverkehr. Die 20 Schülerinnen und Schüler werden von Renault für 3 Tage im Juni nach Disneyland Paris eingeladen.

Confetti-TiVi-Star Robert Steiner und Oscar, das Verkehrssicherheitszebra
Moderiert wurde der spannende Tag von Robert Steiner, dem Star aus dem Kinderprogramm Confetti TiVi. Als Co-Moderator assistierte ihm Oscar, das Verkehrssicherheitszebra und Wettbewerbsmaskottchen. Die Kinder waren von dem Duo begeistert und standen in der Pause Schlange um Autogramme.
Zunächst waren allerdings sie selbst die Stars: Am Vormittag präsentierte eine Klasse nach der anderen ihre Ideen zur Sicherheit der Fußgänger, dem Thema des heurigen Wettbewerbs. Mit kreativen Mitteln stellten sie ihre Plakate auf der Bühne nach, mit denen sie ja im März jeweils Sieger ihres Bundeslandes wurden. Die Klassen aus Tirol, der Steiermark und Niederösterreich rappten auf der Bühne, auch das Burgenland und Salzburg präsentierten ihre Ideen musikalisch. Eine andere Idee hatten die Wiener: Sie drehten auf der Bühne einen Werbefilm über ihre Idee, das Sicherheitsarmband. International ging es bei der Präsentation der Oberösterreicher zu: Die Schüler, die aus verschiedensten Ländern, etwa Bosnien, Türkei, Ghana, oder Georgien stammten, begrüßten die Zuschauer in ihrer jeweiligen Landessprache und forderten multi-lingual auf: „Folge dem Zebra!“

Bewertung durch die Kinder und eine Bundesjury
Neben der Benotung durch die Kinder bewerteten auch Vertreter der Projektpartner in der Bundesjury die einzelnen Präsentationen: Alain Schöneborn, Managing Director von Renault Nissan Österreich, Dr. Reinhard Streyhammer vom Unterrichtsministerium, Dkfm. Hans Peter Halouska, Generalsekretär vom ÖAMTC, Mag. Martin Vergeiner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, Mag. Andrea Groh von der Gewista und Ing. Georg Frank von 3M mussten – so wie die Kinder – alle Präsentationen nach den drei Kriterien „die Lösung“, „das Plakat“ und „die Präsentation“ bewerten. Damit wurde sowohl die Kreativität der Idee beurteilt als auch die optische Umsetzung bei der Einreichung und die Darstellung beim Finale.

Ein ganzer Tag im Zeichen der Verkehrssicherheit
Nicht nur die Präsentationen der Kinder widmeten sich dem Thema Verkehrssicherheit, auch das Rahmenprogramm stand unter diesem Motto. Eine Attraktion war der ÖAMTC-Notarzthubschrauber „Christophorus“: Um kurz nach 10 Uhr landete der Hubschrauber vor den Augen der Kinder, um „Oscar“, das schlaue Verkehrssicherheitszebra, abzusetzen! In der Pause konnten die Schüler den Hubschrauber bestaunen. Weitere Stationen und Spiele warteten am Nachmittag: So erlebten die Kinder etwa im Überschlagssimulator und bei den Bremsmanövern, wie wichtig das Anschnallen im Auto ist – ein Thema, das den Kindern auch von Gastgeber Hans Peter Halouska sehr ans Herz gelegt wurde: Er riet den Kindern die Erwachsenen stets daran zu erinnern, sich immer mit den Sicherheitsgurten anzuschnallen.

Alle sind Sieger
Am Ende des Tages gingen alle Klassen als Sieger hervor. Größter Jubel brach dann aus, als Alain Schöneborn von Renault Nissan Österreich der Klasse 3c aus der VS Villach den symbolischen Gutschein für die Reise nach Paris überreichte. Aber auch bei den anderen Klassen war die Freude groß: 500 Euro für die Klassenkasse bekam der Zweitplatzierte, die Volksschule Reith bei Kitzbühel in Tirol, 300 Euro gab es für den dritten Platz, der an die Klasse 3d der VS Weidach in Vorarlberg ging. Alle anderen Klassen erhielten als viertplatzierte jeweils 100 Euro für ihre Klassenkassen.

Das Endergebnis von „Sicherheit für alle“ 2004, ermittelt am 16. April 2004:
1. Platz: Kärnten, VS 4 Villach, Klasse 3c, Lehrerin Melitta Illemann
2. Platz: Tirol, VS Reith/Kitzbühel, Lehrer Armin Schablitzky
3. Platz: Vorarlberg, VS Weidach, Bregenz, Klasse 3d, Lehrerin Marina Paterno
4. Platz: Burgenland, VS Heiligenkreuz, Lehrerin Brigitte Fassl
NÖ, VS Kirchstetten/Totzenbach, Lehrerinnen Michaela Gastecker/Herta Meyer
OÖ, VS 17 Linz, Klasse 3b, Lehrerin Renate Obeneder
Salzburg, VS Piesendorf, Klasse 3a, Lehrerin Anja Wimmer
Steiermark, VS Wildbach, Klasse 3b, Lehrerin Ursula Koch
Wien, VS Kaisermühlen, Klasse 3a, Lehrerin Christine Höhsl


Weitere Informationen:
www.sicherheit-fuer-alle.at
http://media.renault.at


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