Sicherheit für alle Bundesjury 2004

5. April 2004
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SCHÜLER WOLLEN MEHR SCHUTZ FÜR FUSSGÄNGER UND BRINGEN ZAHLREICHE KREATIVE LÖSUNGSVORSCHLÄGE

  • 257 Klassen machten mit bei „Sicherheit für alle“ – 60% mehr Einreichungen
  • Österreichfinale am 16. April – Prominente ermitteln Österreich-Sieger
  • Erster Preis: Drei Tage in Eurodisney bei Paris
  • Siegerplakat wird im Sommer österreichweit plakatiert

Viel Kreativität zeigten Österreichs Volksschüler bei der dritten Auflage des Wettbewerbs „Sicherheit für alle“ von Renault. Unter dem Motto „Gehen wir auf Nummer Sicher“ sollten die Kinder diesmal mittels Plakaten aufzeigen, welche Gefahren sie als Fußgänger besonders bedrohen. Wie in den vergangenen beiden Jahren geht es bei dem Wettbewerb neben den Gefahrenquellen vor allem um Lösungsvorschläge. Neu war die geforderte Umsetzung: Die Ideen mussten in Form eines Plakates dargestellt und mit einem Slogan untermauert werden – denn das Siegerplakat wird im Sommer in ganz Österreich auf Plakatwänden zu sehen sein.
In jedem Bundesland tagte eine Fachjury mit Experten des örtlichen Landesschulrats, des ÖAMTC und des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sowie einem Renault-Händler. Dabei wurden neben dem jeweiligen Lösungsvorschlag auch die optische Umsetzung und der Slogan des Plakats bewertet. Insgesamt 257 Klassen beteiligten sich mit einer Einreichung am Wettbewerb – das sind um 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in Salzburg begeisterten fast doppelt so viele Klassen wie im Jahr davor die Jurymitglieder.

Neun Landessieger mit unterschiedlichsten Ideen
Die Plakate, mit denen die Jurys in den vergangenen Tagen konfrontiert waren, zeigten eine bunte Vielfalt an Ideen und Lösungsansätzen. So mahnten etwa die Schüler aus der Steiermark die Autofahrer mit dem Slogan „Kinder haben keine Bremsen!“, die Wiener meinten das gleiche mit den Worten „Halt an geschwind, hier kommt (D)ein Kind!“ Die Tiroler Klasse hingegen richtet seine Botschaft an die Fußgänger: „Links gehen, Gefahr sehen!“, ebenso die Salzburger: „Fußgänger kleidet euch stets hell, die Autos fahren tierisch schnell!“ Diesen Gedanken greift auch die Klasse aus dem Burgenland auf: „Sei schlau, nicht grau!“ Die Schüler aus Vorarlberg denken an alle Verkehrsteilnehmer: „Der Zebrastreifen ist für alle da, das weißt du und ich, na klar!“ Fußgänger sollen sich also an die Schutzwege halten; Autofahrer müssen diese beachten, so die Botschaft der Kinder. Und auch die Kärntner und die Oberösterreicher erinnern an den Zebrastreifen, in dem sie jeweils Oscar, das Verkehrszebra, in den Mittelpunkt ihrer Plakate stellen. Die siegreiche Klasse aus Niederösterreich punktete mit einem eigens entworfenen „Sicherheits-Glühwürmchen“, das die Kinder daran erinnert, „sichtbar unterwegs“ zu sein.

Hauptpreis für Österreich-Sieger: Drei Tage Eurodisney für die ganze Klasse
Die neun Klassen, die in den vergangenen Tagen zu Landessiegern gekürt wurden, treffen einander am 16. April zum großen Österreichfinale am ÖAMTC-Gelände in Teesdorf, NÖ. Dort präsentieren die Kinder ihre Projekte, bewerten einander gegenseitig und ermitteln – gemeinsam mit den Stimmen einer prominent besetzten Bundesjury – den Österreich-Sieger. Davor warten aber noch verschiedenste Verkehrssicherheits-Übungen und -Spiele auf die Schüler, immer begleitet von ORF-Kinder-Moderator Robert Steiner und von Oscar,
dem schlauen Verkehrszebra und Maskottchen des Wettbewerbs. Am Nachmittag steht dann der Österreich-Sieger fest, dem – abgesehen von der österreichweiten Affichierung der Einreichung auf Plakatwänden – ein besonderer Hauptpreis winkt: Renault lädt die gesamte Sieger-Klasse für drei Tage nach Eurodisney bei Paris ein, wo sie auf die Finalisten der anderen elf europäischen Länder trifft, die heuer an der Initiative teilgenommen haben.
Für die acht anderen Landessieger stiftet Renault Geldpreise im Gesamtwert von 1.400 Euro für die Klassenkassen. Und selbst die Klassen, die nicht Landessieger wurden, gehen nicht leer aus: Alle Kinder, die gemeinsam mit ihrer Einreichung die ausgefüllten
Zebrakarten eingeschickt haben, bekommen als Dankeschön das Verkehrszebra Oscar als Schlüsselanhänger geschenkt.

Zahl der Kinderunfälle auf ungeregelten Schutzwegen gestiegen
Wie wichtig die Verkehrssicherheits-Initiative ist, zeigen die aktuellen Unfallsdaten der Statistik Austria: Die Zahl der Kinderunfälle auf ungeregelten Schutzwegen ist im Vorjahr um knapp sechs Prozent gestiegen* – der Zebrastreifen wird in seiner Schutzwirkung häufig überschätzt. Trotz gesetzlicher Verpflichtung halten viele Lenker nicht an. Eine Ampel zeigt hingegen mehr Wirkung: Auf den ampelgeregelten Schutzwegen nahmen die Kinderunfälle um 26 Prozent ab*. Das bewegt auch die Schüler: Viele Einreichungen beschäftigen sich damit, wie man den Zebrastreifen wirkungsvoller machen könnte. Die Ideen reichen von blinkenden Lichtern am Boden über rote oder neongelbe Streifen, sprechende Verkehrszeichen oder Schranken, die hinunter gelassen werden, um die Autofahrer zum Anhalten zu zwingen.

Trauriger Rekord: 37 getötete Kinder auf Österreichs Straßen*
Erschütternd bei der aktuellen Statistik sind die Zahlen der Kinderunfälle mit tödlichem Ausgang: 37 tote Kinder auf Österreichs Straßen – also weitaus mehr als eine ganze Schulklasse! Die Zahl der Unfälle von Kindern insgesamt ist zwar gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben, die Zahl der Verletzten ist aber um 1,3 Prozentpunkte gestiegen, und die Anzahl der getöteten Kinder hat sich sogar um 48 Prozent erhöht*. EU-weit fällt
Österreich mit dieser erschreckenden Bilanz vom siebten Platz des Jahres 2002 erstmals weit unter den EU-Durchschnitt auf den 12. Platz.

* Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit


Die neun Landessieger:
Wien: VS Kaisermühlen, Klasse 3a, Lehrerin Christine Höhsl
Niederösterreich: VS Kirchstetten/Totzenbach, Lehrerinnen Michaela Gastecker/Herta Meyer
Oberösterreich: VS 17 Linz, Klasse 3b, Lehrerin Renate Obeneder
Salzburg: VS Piesendorf, Klasse 3a, Lehrerin Anja Wimmer
Tirol: VS Reith/Kitzbühel, Lehrer Armin Schablitzky
Vorarlberg: VS Weidach, Bregenz, Klasse 3d, Lehrerin Marina Paterno
Burgenland: VS Heiligenkreuz, Lehrerin Brigitte Fassl
Steiermark: VS Wildbach, Klasse 3b, Lehrerin Ursula Koch
Kärnten: VS 4 Villach, Klasse 3c, Lehrerin Melitta Illemann
März, 29.3.2004

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