RENAULT INNOVATIONS- UND KOMPETENZZENTRUMS LE MANS IN „MANUFACTURE LOUIS SCHWEITZER“ UMBENANNT
LE MANS - Jean-Dominique Senard, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Renault Group, und François Provost, CEO der Renault Group, haben heute das konzernweite Kompetenzzentrum für Fahrwerke in Le Mans besucht. Anlass ist die Würdigung des früheren Vorstandsvorsitzenden und CEO der Renault Group Louis Schweitzer, der am 6. November 2025 verstarb. In Anerkennung seines maßgeblichen Beitrags zur Entwicklung des Unternehmens und des Standorts Le Mans benennt die Renault Group den Standort offiziell in „Manufacture Louis Schweitzer – Le Mans“ um.
Jean-Dominique Senard, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Renault Group, erklärt: „François Provost und ich sind uns einig, dass ein großer Standort der Gruppe den Namen von Louis Schweitzer tragen soll. Er hat den Konzern neu ausgerichtet und dabei wirtschaftliche Leistungsfähigkeit fest mit den traditionellen Werten des Unternehmens verbunden. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, den französischen Standort Le Mans nach ihm zu benennen. Für uns ist dies ist ein starkes Symbol und zugleich eine Anerkennung, wie eine große Führungspersönlichkeit einen Konzern maßgeblich geprägt hat.“
François Provost, CEO der Renault Group, sagt: „Mit der Benennung des Standorts Le Mans nach Louis Schweitzer würdigt die Renault Group eine Persönlichkeit, die das Unternehmen ins 21. Jahrhundert geführt hat. Der Standort Le Mans, der älteste des Unternehmens, steht sowohl für die Tiefe unserer Geschichte als auch für unser anhaltendes Engagement für Innovation. Er vereint Erbe und zukunftsorientierte Ambitionen, industrielle Tradition und Innovation. In diesem Sinne spiegelt er eindrucksvoll wider, was Louis Schweitzer der Renault Group hinterlassen hat und was uns auch weiterhin auf unserem Weg in die Zukunft leitet.“
Louis Schweitzer kam 1986 zu Renault und war von 1992 bis 2005 Vorstandsvorsitzender und CEO. Als Visionär und Stratege hat er die Geschichte der Renault Group und der französischen Automobilindustrie nachhaltig geprägt.
Prägende Figur der Transformation der Renault Group
Louis Schweitzer war eine der prägenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Renault Group und spielte eine entscheidende Rolle bei der Modernisierung und internationalen Expansion. Während seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender von 1992 bis 2005 durchlief die Gruppe einen tiefgreifenden Wandel, der maßgeblich geprägt war durch die Einführung von Kultmodellen wie dem Twingo, dem Scénic oder dem Kangoo, die Übernahme der Marke Dacia sowie die Gründung der Allianz mit Nissan. In dieser Zeit wurden auch wichtige Tochtergesellschaften gegründet, darunter 1999 Auto Chassis International (ACI). ACI hat später eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Standorts Le Mans gespielt.
Als Führungspersönlichkeit war Louis Schweitzer für sein ausgeprägtes Gespür für den Dialog sowie sein besonderes Augenmerk auf zwischenmenschliche Beziehungen bekannt. Er unterstützte die tiefgreifenden Veränderungen innerhalb der Gruppe, indem er den Managementfokus auf Zuhören, Transparenz und Konsultation legte. Dies führte zu einem Klima dauerhaften Vertrauens innerhalb seines Teams. Mit der Benennung des Standorts Le Mans nach ihm ehrt die Renault Group eine Führungskraft, deren Karriere von strategischem Mut, Menschlichkeit und industrieller Exzellenz geprägt war.
Die Verbindung zwischen Louis Schweitzer und dem Standort Le Mans ist in zweierlei Hinsicht von Bedeutung – sowohl in der Entstehung als auch in der weiteren Entwicklung des Standorts. Die Gründung von Auto Chassis International (ACI) im Jahr 1999 durch Louis Schweitzer führte zur Gründung eines einzigartigen Kompetenzzentrums in der globalen Automobilindustrie, das technologische Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit vereint. Dies wurde auch durch die Anwendung des „Make-or-Buy”-Modells erreicht, das bis heute im Wesentlichen den Kern der Projekte in Le Mans und an weiteren Standorten steht.
Standort Le Mans als Ort des industriellen Erbes - im Zeichen von Leistung und Innovation
Der Standort Le Mans verkörpert heute das Erbe von mehr als 100 Jahren Industriegeschichte – seit Aufnahme der ersten Aktivitäten durch Louis Renault im Jahr 1920 und der späteren Spezialisierung auf Fahrwerke in den 1950er-Jahren – und die für die Gruppe so wichtige Kontinuität zwischen mechanischer Tradition und nachhaltiger Innovation.
Das integrierte automobilindustrielle Ökosystem in Le Mans stärkt der Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Engineering und Produktion – ein Garant für die führende Position des Standortes in der Fahrwerksforschung und -entwicklung. Das Unternehmen treibt dort derzeit wichtige Innovationen voran, darunter die automatisierte „Bin-Picking“-Technologie für Industrieroboter mittels 3D-Bildverarbeitung, die Entwicklung des Laser-Auftragschweißens (eine Spitzentechnologie zur Reduzierung der Partikelemissionen beim Bremsen) oder das „By-Wire“-Fahrwerk, bei dem herkömmliche mechanische Lenk- und Bremsgestänge durch hochpräzise elektronische Steuerungen ersetzt werden und das aktuell im Demofahrzeug „Filante Record 2025“ zum Einsatz kommt.
Der Standort Le Mans spielt auch eine tragende Rolle bei in der Elektrifizierungsstrategie der Renault Group. Es liefert spezielle Fahrwerkskomponenten und -architekturen für E-Modelle über das gesamte Spektrum hinweg – vom Renault 5 E-Tech elektrisch bis zum Renault Master E-Tech elektrisch. Der Standort vereint ein Fahrwerkszentrum mit 300 Expertinnen und Experten sowie ein Werk mit 1.400 Beschäftigten und gewährleistet so die vollständige Kontrolle von Entwicklung bis zur Produktion für die Mobilität der Zukunft.
Kennzahlen Standort Le Mans
Weltweites Zentrum für Fahrwerks-, Produkt- und Prozessentwicklung
Produktionswerk für Fahrwerkskomponenten in Europa
Jean-Dominique Senard, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Renault Group, erklärt: „François Provost und ich sind uns einig, dass ein großer Standort der Gruppe den Namen von Louis Schweitzer tragen soll. Er hat den Konzern neu ausgerichtet und dabei wirtschaftliche Leistungsfähigkeit fest mit den traditionellen Werten des Unternehmens verbunden. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, den französischen Standort Le Mans nach ihm zu benennen. Für uns ist dies ist ein starkes Symbol und zugleich eine Anerkennung, wie eine große Führungspersönlichkeit einen Konzern maßgeblich geprägt hat.“
François Provost, CEO der Renault Group, sagt: „Mit der Benennung des Standorts Le Mans nach Louis Schweitzer würdigt die Renault Group eine Persönlichkeit, die das Unternehmen ins 21. Jahrhundert geführt hat. Der Standort Le Mans, der älteste des Unternehmens, steht sowohl für die Tiefe unserer Geschichte als auch für unser anhaltendes Engagement für Innovation. Er vereint Erbe und zukunftsorientierte Ambitionen, industrielle Tradition und Innovation. In diesem Sinne spiegelt er eindrucksvoll wider, was Louis Schweitzer der Renault Group hinterlassen hat und was uns auch weiterhin auf unserem Weg in die Zukunft leitet.“
Louis Schweitzer kam 1986 zu Renault und war von 1992 bis 2005 Vorstandsvorsitzender und CEO. Als Visionär und Stratege hat er die Geschichte der Renault Group und der französischen Automobilindustrie nachhaltig geprägt.
Prägende Figur der Transformation der Renault Group
Louis Schweitzer war eine der prägenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Renault Group und spielte eine entscheidende Rolle bei der Modernisierung und internationalen Expansion. Während seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender von 1992 bis 2005 durchlief die Gruppe einen tiefgreifenden Wandel, der maßgeblich geprägt war durch die Einführung von Kultmodellen wie dem Twingo, dem Scénic oder dem Kangoo, die Übernahme der Marke Dacia sowie die Gründung der Allianz mit Nissan. In dieser Zeit wurden auch wichtige Tochtergesellschaften gegründet, darunter 1999 Auto Chassis International (ACI). ACI hat später eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Standorts Le Mans gespielt.
Als Führungspersönlichkeit war Louis Schweitzer für sein ausgeprägtes Gespür für den Dialog sowie sein besonderes Augenmerk auf zwischenmenschliche Beziehungen bekannt. Er unterstützte die tiefgreifenden Veränderungen innerhalb der Gruppe, indem er den Managementfokus auf Zuhören, Transparenz und Konsultation legte. Dies führte zu einem Klima dauerhaften Vertrauens innerhalb seines Teams. Mit der Benennung des Standorts Le Mans nach ihm ehrt die Renault Group eine Führungskraft, deren Karriere von strategischem Mut, Menschlichkeit und industrieller Exzellenz geprägt war.
Die Verbindung zwischen Louis Schweitzer und dem Standort Le Mans ist in zweierlei Hinsicht von Bedeutung – sowohl in der Entstehung als auch in der weiteren Entwicklung des Standorts. Die Gründung von Auto Chassis International (ACI) im Jahr 1999 durch Louis Schweitzer führte zur Gründung eines einzigartigen Kompetenzzentrums in der globalen Automobilindustrie, das technologische Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit vereint. Dies wurde auch durch die Anwendung des „Make-or-Buy”-Modells erreicht, das bis heute im Wesentlichen den Kern der Projekte in Le Mans und an weiteren Standorten steht.
Standort Le Mans als Ort des industriellen Erbes - im Zeichen von Leistung und Innovation
Der Standort Le Mans verkörpert heute das Erbe von mehr als 100 Jahren Industriegeschichte – seit Aufnahme der ersten Aktivitäten durch Louis Renault im Jahr 1920 und der späteren Spezialisierung auf Fahrwerke in den 1950er-Jahren – und die für die Gruppe so wichtige Kontinuität zwischen mechanischer Tradition und nachhaltiger Innovation.
Das integrierte automobilindustrielle Ökosystem in Le Mans stärkt der Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Engineering und Produktion – ein Garant für die führende Position des Standortes in der Fahrwerksforschung und -entwicklung. Das Unternehmen treibt dort derzeit wichtige Innovationen voran, darunter die automatisierte „Bin-Picking“-Technologie für Industrieroboter mittels 3D-Bildverarbeitung, die Entwicklung des Laser-Auftragschweißens (eine Spitzentechnologie zur Reduzierung der Partikelemissionen beim Bremsen) oder das „By-Wire“-Fahrwerk, bei dem herkömmliche mechanische Lenk- und Bremsgestänge durch hochpräzise elektronische Steuerungen ersetzt werden und das aktuell im Demofahrzeug „Filante Record 2025“ zum Einsatz kommt.
Der Standort Le Mans spielt auch eine tragende Rolle bei in der Elektrifizierungsstrategie der Renault Group. Es liefert spezielle Fahrwerkskomponenten und -architekturen für E-Modelle über das gesamte Spektrum hinweg – vom Renault 5 E-Tech elektrisch bis zum Renault Master E-Tech elektrisch. Der Standort vereint ein Fahrwerkszentrum mit 300 Expertinnen und Experten sowie ein Werk mit 1.400 Beschäftigten und gewährleistet so die vollständige Kontrolle von Entwicklung bis zur Produktion für die Mobilität der Zukunft.
Kennzahlen Standort Le Mans
- Industriestandort mit einem Erbe von mehr als 100 Jahren Tätigkeit, davon 70 Jahre Fahrwerkskompetenz, ältestes Werk der Renault Group
- 1.719 Beschäftigte insgesamt: bedeutender Industriearbeitgeber im Département Sarthe – 100 Partnerunternehmen in der Region
- Einzigartiges Ökosystem mit zirkulärer Abfallwirtschaft: einziger Automobil-Industriestandort mit Gießerei am selben Ort inkl. mechanischer Bearbeitung und Presswerk; interner, geschlossener Materialkreislauf für das Recycling
- 28.000 m² Gebäudefläche – 111 Produktionslinien im 24/7-Betrieb
- 22 Kundenstandorte – 6,3 Millionen produzierte Rotoren pro Jahr – 1,5 Millionen Achsen – 1,6 Millionen Vorderachsträger
Weltweites Zentrum für Fahrwerks-, Produkt- und Prozessentwicklung
- 280 Mitarbeitende – davon 11% Frauen
- 4.800 gefertigte Prototypen
- 900 getestete Fahrwerkskomponenten pro Jahr (für alle Modelle weltweit: Twingo, Trafic E-Tech, Clio VI etc.)
Produktionswerk für Fahrwerkskomponenten in Europa
- 1.350 Mitarbeitende und 200 Leiharbeitskräfte – davon insgesamt 12% Frauen
- Kernaktivitäten: Gießerei, mechanische Bearbeitung, Presswerk, Schweißen und Montage