RENAULT E-SPACE CONCEPT: DIE MODERNE VISION EINES „VOITURE À VIVRE“
Mit dem Renault E-Space Concept zeigt Renault auf dem Pariser Automobilsalon 2026, wie das Familienauto der Zukunft aussehen kann. Die vollelektrische Studie knüpft an den ersten Renault Espace von 1984 an und überträgt dessen Idee des vielseitigen „voiture à vivre“, also dem Auto zum Leben, in eine neue Ära.
Das Renault E-Space Concept versteht das Auto als Raum zum Leben. Sein heller, modularer Innenraum rückt Komfort, Begegnung und gemeinsame Zeit in den Mittelpunkt. Mit klarer MPV-Silhouette, niedriger Gürtellinie und großzügigen Glasflächen setzt es einen bewussten Gegenentwurf zu klassischen SUV und Limousinen.
Damit interpretiert Renault Reisen und Familienmobilität im Elektrozeitalter neu und führt zugleich jene menschenzentrierte Haltung fort, die die Marke seit 128 Jahren prägt.
„Das E-Space Concept zeigt, wie unser Markenerbe die Zukunft inspirieren kann. Als Renault 1984 den Espace entwickelte, stellte das Unternehmen erstmals konsequent den Menschen und sein Leben in den Mittelpunkt. Diesen Pioniergeist übertragen wir nun auf das Elektrozeitalter. So entsteht ein vielseitiges, großzügiges und vollelektrisches Fahrzeug für die Bedürfnisse, Wünsche und Lebensstile von morgen.“
Fabrice Cambolive, Chief Growth Officer der Renault Group und CEO der Marke Renault
DIE ZUKUNFT DER „VOITURES À VIVRE“
Das Renault E-Space Concept ist ein vollelektrisches MPV mit klarer, aerodynamischer Formensprache und selbstbewusstem Hightech-Charakter. Statt der heute dominierenden SUV-Optik entwickelt die Studie die Grundidee jenes Fahrzeugkonzepts weiter, das Renault 1984 mit dem ersten Espace begründete.
Am Anfang stand nicht die Karosserie, sondern der Lebensraum. Erst danach erhielt der Innenraum seine Hülle aus fließenden Flächen und weitläufigem Glas. So werden Licht und Raum zu den eigentlichen Gestaltungselementen.
Das Konzept bündelt vier Leitgedanken der künftigen Renault „voitures à vivre“: Der Mensch steht im Zentrum, Design weckt Emotionen, Technologie schafft echten Nutzen und Elektrifizierung bildet die Basis.
„Wir haben dieses Konzeptfahrzeug als Hommage an den Espace von 1984 entworfen. Die erste Großraumlimousine verkörpert bis heute die Idee der Renault ‚voitures à vivre‘. Ihre ikonische Klarheit haben wir mit moderner Technologie und zeitgemäßem Design in die Zukunft geführt. Weiche Textilien schaffen Geborgenheit und bilden einen bewussten Kontrast zu den Hightech-Oberflächen der Displays und der Mittelkonsole. In einer von SUV geprägten Designwelt zeigt das E-Space Concept, wie Renault mit Intelligenz und Anziehungskraft ein eigenständiges Zeichen setzt.“
Alexandre Malval, Vice President Design, Renault
KLARE FORMEN, STARKE LICHTSIGNATUR
Die Designsprache des Renault E-Space Concept lebt von Reduktion: geschmeidige Flächen, präzise Spannungslinien und eine klar erkennbare Silhouette. An Front und Heck prägt eine neue Lichtsignatur den Auftritt. Eine breite U-förmige Lichtleiste umfasst den Kühlergrill; in ihrer Mitte scheint das beleuchtete Renault Logo in einem Pixelspiel zu schweben.
„Wir haben alles entfernt, was den Blick ablenkt. Übrig bleibt die Klarheit des Entwurfs, konsequent reduziert und mit dem Mut zur Leere.“
Alexandre Malval, Vice President Design, Renault
PROPORTIONEN MIT ESPACE-DNA
Das Renault E-Space Concept misst 4,70 Meter in der Länge, 2,02 Meter in der Breite und 1,67 Meter in der Höhe. Seine Proportionen erinnern an den ersten Espace, wirken dank kurzer Überhänge und der weit außen platzierten 23-Zoll-Räder jedoch deutlich moderner.
Die niedrige Gürtellinie und moderate Bodenfreiheit verleihen dem Konzept einen bodennahen Auftritt und grenzen es klar von typischen SUV ab. Die Windschutzscheibe setzt die Linie der Motorhaube fort und zitiert das charakteristische „TGV-Profil“ des Renault Espace von 1984. Ein absenkbarer Frontsplitter verbessert bei höherem Tempo die Aerodynamik. Am Heck betonen vertikale Linien Raum und Modularität; der Dachspoiler erinnert an Espace 2 und 3.
Eine schwarze technische Grundplatte nimmt Batterie und aerodynamische Elemente optisch auf. Ihre horizontale Linie läuft bis in das Raddesign und reduziert die wahrgenommene Höhe der Karosserie. Gleichzeitig erinnert sie an den breiten grauen Seitenschutz des ersten Espace.
„Das Renault E-Space Concept ist von der Luftfahrt inspiriert. Fließende Linien und großzügige Glasflächen schaffen Weite für alle Passagiere.“
Romain Gauvin, Head of Advanced Design & Concept Cars bei Renault
EIN INNENRAUM WIE GLÄSERNE ARCHITEKTUR
Natürliches Licht bildet den Ausgangspunkt des Innenraumkonzepts. Die vollständig verglaste Fahrgastzelle ist von der Bauhaus-Architektur und insbesondere vom Farnsworth House von Ludwig Mies van der Rohe inspiriert. Glasdach und Seitenfenster reichen weit unter die niedrige Gürtellinie. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen Glas und Metall.
Von außen bleibt sichtbar, wie sich die Verglasung hinter den Karosserieteilen nach unten fortsetzt. Eine gezielte Beleuchtung unterstreicht die schlanke Verbindung zwischen Windschutzscheibe und Karosserie, während die C-Säule frei im Raum zu schweben scheint.
„Die Gürtellinie liegt so tief, dass man im Stehen in den Innenraum blickt. Beim Fahren kann der Ellbogen bequem auf der Tür ruhen.“
Romain Gauvin, Head of Advanced Design & Concept Cars bei Renault
SECHS SITZE, VIELE LEBENSRÄUME
Gegenläufig öffnende Türen ohne B-Säule geben den Blick auf einen großzügigen, zugleich technischen und wohnlichen Innenraum frei. Auf dem ebenen Boden stehen sechs Einzelsitze mit lackierten Schalen, inspiriert vom Möbeldesign Pierre Paulins. Ihre schlanke Form erinnert an den Renault Espace von 1984 und lässt sie beinahe schweben.
Raum, Licht und Modularität bilden den Kern der Espace-DNA. Die Sitze der zweiten Reihe lassen sich um 180 Grad drehen und bilden mit Reihe drei eine vis-à-vis angeordnete „TGV-Sitzgruppe“. In Fahrtrichtung stehen Klapptische mit integrierten 12,3-Zoll-Bildschirmen zur Verfügung. Werden die Sitze vollständig umgeklappt, entsteht ein großer Tisch für die dritte Reihe.
Entlang der Mittelachse kann eine fernbediente Konsole verschoben werden. Sie vereint Luftreiniger, kleinen Kühlschrank, Videospiel-Controller und ein „Vier gewinnt“-Spiel. Mit gestepptem Stoff bezogene Türgriffe, Nachtlichter in den Lautsprechern und verschiebbare Leseleuchten im Glasdach schaffen eine wohnliche Atmosphäre.
„Die Sitze sind eher von Möbeln als von Autos inspiriert. Sie erleichtern den Einstieg, lassen sich zu einer gemütlichen Sitzecke drehen und verbinden Zukunft, Geborgenheit und einen Hauch Nostalgie.“
Stéphane Maiore, Head of Interior Design bei Renault
OPENR PANORAMA UND STEER-BY-WIRE
Das 1.130 Millimeter breite OpenR Panorama erstreckt sich nahezu über das gesamte Cockpit. Das gebogene Display ersetzt die klassische Instrumententafel und soll erstmals in den nächsten Generationen von Renault Rafale und Renault Scenic eingesetzt werden.
OpenR Panorama ist kein Touchscreen. Seine fahrbahnnahe Position verbessert Sicht, Ergonomie und Sicherheit. Bedient wird das System über zwei flexible Touchscreens am röhrenförmigen Träger des Lenkrads. Je nach Situation lässt sich die Informationsmenge vergrößern oder reduzieren.
Das kompakte Lenkrad hält den Blick auf das Panoramadisplay frei. Dank Steer-by-Wire benötigt es keine mechanische Verbindung zur Lenkung und lässt sich flexibel an die Fahrsituation anpassen.
„Steer-by-Wire befreit das Lenkrad von den üblichen mechanischen Zwängen. Seine feste Nabe und berührungsempfindlichen Bedienelemente ermöglichen eine direkte Interaktion mit OpenR Panorama.“
Stéphane Maiore, Head of Interior Design bei Renault
FARBE KEHRT ZURÜCK
Renault greift die lebhaften Pop-Interieurs der 1970er-Jahre neu auf. Scharlachrot, Violett und Granatrot verschmelzen zu einer intensiven Farblandschaft. Im Zentrum steht ein drei Zentimeter dicker Teppich in Koralle, dessen Farbton nach außen zunehmend dunkler wird.
Metallische Bedienelemente erinnern in ihrer Verarbeitung eher an Schmuck als an Technik. Einlagen aus Stroh statt Holz, unter anderem an den Klapptischen, bringen handwerkliche Wärme in den Hightech-Innenraum.
„Der Innenraum lässt seine Passagiere in Farbe eintauchen. Rottöne, textile Flächen und der korallenfarbene Teppich mit Farbverlauf strukturieren den Raum und erwecken ihn zum Leben.“
Eléonore Lebec, Designerin Colour and Materials, Renault
NATÜRLICHE UND BIOBASIERTE MATERIALIEN
Renault verfolgt das Ziel, in seiner Modellpalette einen hohen Anteil recycelter Materialien einzusetzen. Das E-Space Concept geht darüber hinaus und erprobt erneuerbare, biobasierte Werkstoffe, die Gestaltung, Haptik und technische Leistungsfähigkeit verbinden. Statt der üblichen Materialien Leder und Holz nutzt die Studie neue Lösungen:
Das Renault E-Space Concept versteht das Auto als Raum zum Leben. Sein heller, modularer Innenraum rückt Komfort, Begegnung und gemeinsame Zeit in den Mittelpunkt. Mit klarer MPV-Silhouette, niedriger Gürtellinie und großzügigen Glasflächen setzt es einen bewussten Gegenentwurf zu klassischen SUV und Limousinen.
Damit interpretiert Renault Reisen und Familienmobilität im Elektrozeitalter neu und führt zugleich jene menschenzentrierte Haltung fort, die die Marke seit 128 Jahren prägt.
„Das E-Space Concept zeigt, wie unser Markenerbe die Zukunft inspirieren kann. Als Renault 1984 den Espace entwickelte, stellte das Unternehmen erstmals konsequent den Menschen und sein Leben in den Mittelpunkt. Diesen Pioniergeist übertragen wir nun auf das Elektrozeitalter. So entsteht ein vielseitiges, großzügiges und vollelektrisches Fahrzeug für die Bedürfnisse, Wünsche und Lebensstile von morgen.“
Fabrice Cambolive, Chief Growth Officer der Renault Group und CEO der Marke Renault
DIE ZUKUNFT DER „VOITURES À VIVRE“
Das Renault E-Space Concept ist ein vollelektrisches MPV mit klarer, aerodynamischer Formensprache und selbstbewusstem Hightech-Charakter. Statt der heute dominierenden SUV-Optik entwickelt die Studie die Grundidee jenes Fahrzeugkonzepts weiter, das Renault 1984 mit dem ersten Espace begründete.
Am Anfang stand nicht die Karosserie, sondern der Lebensraum. Erst danach erhielt der Innenraum seine Hülle aus fließenden Flächen und weitläufigem Glas. So werden Licht und Raum zu den eigentlichen Gestaltungselementen.
Das Konzept bündelt vier Leitgedanken der künftigen Renault „voitures à vivre“: Der Mensch steht im Zentrum, Design weckt Emotionen, Technologie schafft echten Nutzen und Elektrifizierung bildet die Basis.
„Wir haben dieses Konzeptfahrzeug als Hommage an den Espace von 1984 entworfen. Die erste Großraumlimousine verkörpert bis heute die Idee der Renault ‚voitures à vivre‘. Ihre ikonische Klarheit haben wir mit moderner Technologie und zeitgemäßem Design in die Zukunft geführt. Weiche Textilien schaffen Geborgenheit und bilden einen bewussten Kontrast zu den Hightech-Oberflächen der Displays und der Mittelkonsole. In einer von SUV geprägten Designwelt zeigt das E-Space Concept, wie Renault mit Intelligenz und Anziehungskraft ein eigenständiges Zeichen setzt.“
Alexandre Malval, Vice President Design, Renault
KLARE FORMEN, STARKE LICHTSIGNATUR
Die Designsprache des Renault E-Space Concept lebt von Reduktion: geschmeidige Flächen, präzise Spannungslinien und eine klar erkennbare Silhouette. An Front und Heck prägt eine neue Lichtsignatur den Auftritt. Eine breite U-förmige Lichtleiste umfasst den Kühlergrill; in ihrer Mitte scheint das beleuchtete Renault Logo in einem Pixelspiel zu schweben.
„Wir haben alles entfernt, was den Blick ablenkt. Übrig bleibt die Klarheit des Entwurfs, konsequent reduziert und mit dem Mut zur Leere.“
Alexandre Malval, Vice President Design, Renault
PROPORTIONEN MIT ESPACE-DNA
Das Renault E-Space Concept misst 4,70 Meter in der Länge, 2,02 Meter in der Breite und 1,67 Meter in der Höhe. Seine Proportionen erinnern an den ersten Espace, wirken dank kurzer Überhänge und der weit außen platzierten 23-Zoll-Räder jedoch deutlich moderner.
Die niedrige Gürtellinie und moderate Bodenfreiheit verleihen dem Konzept einen bodennahen Auftritt und grenzen es klar von typischen SUV ab. Die Windschutzscheibe setzt die Linie der Motorhaube fort und zitiert das charakteristische „TGV-Profil“ des Renault Espace von 1984. Ein absenkbarer Frontsplitter verbessert bei höherem Tempo die Aerodynamik. Am Heck betonen vertikale Linien Raum und Modularität; der Dachspoiler erinnert an Espace 2 und 3.
Eine schwarze technische Grundplatte nimmt Batterie und aerodynamische Elemente optisch auf. Ihre horizontale Linie läuft bis in das Raddesign und reduziert die wahrgenommene Höhe der Karosserie. Gleichzeitig erinnert sie an den breiten grauen Seitenschutz des ersten Espace.
„Das Renault E-Space Concept ist von der Luftfahrt inspiriert. Fließende Linien und großzügige Glasflächen schaffen Weite für alle Passagiere.“
Romain Gauvin, Head of Advanced Design & Concept Cars bei Renault
EIN INNENRAUM WIE GLÄSERNE ARCHITEKTUR
Natürliches Licht bildet den Ausgangspunkt des Innenraumkonzepts. Die vollständig verglaste Fahrgastzelle ist von der Bauhaus-Architektur und insbesondere vom Farnsworth House von Ludwig Mies van der Rohe inspiriert. Glasdach und Seitenfenster reichen weit unter die niedrige Gürtellinie. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen Glas und Metall.
Von außen bleibt sichtbar, wie sich die Verglasung hinter den Karosserieteilen nach unten fortsetzt. Eine gezielte Beleuchtung unterstreicht die schlanke Verbindung zwischen Windschutzscheibe und Karosserie, während die C-Säule frei im Raum zu schweben scheint.
„Die Gürtellinie liegt so tief, dass man im Stehen in den Innenraum blickt. Beim Fahren kann der Ellbogen bequem auf der Tür ruhen.“
Romain Gauvin, Head of Advanced Design & Concept Cars bei Renault
SECHS SITZE, VIELE LEBENSRÄUME
Gegenläufig öffnende Türen ohne B-Säule geben den Blick auf einen großzügigen, zugleich technischen und wohnlichen Innenraum frei. Auf dem ebenen Boden stehen sechs Einzelsitze mit lackierten Schalen, inspiriert vom Möbeldesign Pierre Paulins. Ihre schlanke Form erinnert an den Renault Espace von 1984 und lässt sie beinahe schweben.
Raum, Licht und Modularität bilden den Kern der Espace-DNA. Die Sitze der zweiten Reihe lassen sich um 180 Grad drehen und bilden mit Reihe drei eine vis-à-vis angeordnete „TGV-Sitzgruppe“. In Fahrtrichtung stehen Klapptische mit integrierten 12,3-Zoll-Bildschirmen zur Verfügung. Werden die Sitze vollständig umgeklappt, entsteht ein großer Tisch für die dritte Reihe.
Entlang der Mittelachse kann eine fernbediente Konsole verschoben werden. Sie vereint Luftreiniger, kleinen Kühlschrank, Videospiel-Controller und ein „Vier gewinnt“-Spiel. Mit gestepptem Stoff bezogene Türgriffe, Nachtlichter in den Lautsprechern und verschiebbare Leseleuchten im Glasdach schaffen eine wohnliche Atmosphäre.
„Die Sitze sind eher von Möbeln als von Autos inspiriert. Sie erleichtern den Einstieg, lassen sich zu einer gemütlichen Sitzecke drehen und verbinden Zukunft, Geborgenheit und einen Hauch Nostalgie.“
Stéphane Maiore, Head of Interior Design bei Renault
OPENR PANORAMA UND STEER-BY-WIRE
Das 1.130 Millimeter breite OpenR Panorama erstreckt sich nahezu über das gesamte Cockpit. Das gebogene Display ersetzt die klassische Instrumententafel und soll erstmals in den nächsten Generationen von Renault Rafale und Renault Scenic eingesetzt werden.
OpenR Panorama ist kein Touchscreen. Seine fahrbahnnahe Position verbessert Sicht, Ergonomie und Sicherheit. Bedient wird das System über zwei flexible Touchscreens am röhrenförmigen Träger des Lenkrads. Je nach Situation lässt sich die Informationsmenge vergrößern oder reduzieren.
Das kompakte Lenkrad hält den Blick auf das Panoramadisplay frei. Dank Steer-by-Wire benötigt es keine mechanische Verbindung zur Lenkung und lässt sich flexibel an die Fahrsituation anpassen.
„Steer-by-Wire befreit das Lenkrad von den üblichen mechanischen Zwängen. Seine feste Nabe und berührungsempfindlichen Bedienelemente ermöglichen eine direkte Interaktion mit OpenR Panorama.“
Stéphane Maiore, Head of Interior Design bei Renault
FARBE KEHRT ZURÜCK
Renault greift die lebhaften Pop-Interieurs der 1970er-Jahre neu auf. Scharlachrot, Violett und Granatrot verschmelzen zu einer intensiven Farblandschaft. Im Zentrum steht ein drei Zentimeter dicker Teppich in Koralle, dessen Farbton nach außen zunehmend dunkler wird.
Metallische Bedienelemente erinnern in ihrer Verarbeitung eher an Schmuck als an Technik. Einlagen aus Stroh statt Holz, unter anderem an den Klapptischen, bringen handwerkliche Wärme in den Hightech-Innenraum.
„Der Innenraum lässt seine Passagiere in Farbe eintauchen. Rottöne, textile Flächen und der korallenfarbene Teppich mit Farbverlauf strukturieren den Raum und erwecken ihn zum Leben.“
Eléonore Lebec, Designerin Colour and Materials, Renault
NATÜRLICHE UND BIOBASIERTE MATERIALIEN
Renault verfolgt das Ziel, in seiner Modellpalette einen hohen Anteil recycelter Materialien einzusetzen. Das E-Space Concept geht darüber hinaus und erprobt erneuerbare, biobasierte Werkstoffe, die Gestaltung, Haptik und technische Leistungsfähigkeit verbinden. Statt der üblichen Materialien Leder und Holz nutzt die Studie neue Lösungen:
- Innenraumverkleidungen aus gefärbtem Stroh, direkt auf den Träger aufgebracht
- Hochfloriger Tufting-Teppich aus 100 Prozent Wolle
- Innenraumlack mit 18 Prozent biobasiertem Harz
- Lenkradbezug mit 26 Prozent Rizinusöl und 25 Prozent Bio-Baumwolle
- Michelin Reifen mit durchschnittlich 19 Prozent Naturkautschuk aus bewirtschafteten Kautschukplantagen