Renault Grand Scénic: Dem Wettbewerb eine Länge voraus

1. März 2004
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Mit sieben Modellvarianten innerhalb von 18 Monaten ist die Mégane-Baureihe der zweiten Generation jetzt komplett. Mit dem Grand Scénic bietet Renault — wie beim Espace im Segment der Oberklassevans — als erster Hersteller auch bei Kompaktvans zwei Karosserievarianten an: Erstmals haben die Kunden auch in diesem Segment die Wahl zwischen einer fünf- und einer siebensitzigen Version. Das reichhaltige Motorenangebot umfasst unter anderem die neuen Triebwerke 2.0 16V-Turbo und 1.5 dCi in der Leistungsvariante 74 kW/101 PS.
Die Markteinführung des Grand Scénic setzt den Schlusspunkt der umfangreichen Erneuerung der Mégane-Baureihe, die insgesamt sieben Modell-Varianten umfasst. Damit wird Renault als erster Hersteller in Europa im Segment der Kompaktvans zwei Karosserievarianten anbieten. Dieses Angebot kommt den konkreten Erwartungen zahlreicher Familien mit zwei oder mehr Kindern entgegen, die einen kompakten Van mit noch mehr Raumangebot und Ladekapazität suchen.


Ausgewogenes Design

Mit einer Länge von 4,49 Metern ist der Grand Scénic 23 Zentimeter länger als der Scénic. Durch die Verlängerung von Radstand und Überhang hinten (plus fünf Zentimeter bzw. plus 18 Zentimeter) erzielten die Renault-Konstrukteure ein ausgewogenes Erscheinungsbild.


Noch mehr Raumangebot

Der Grand Scénic verfügt über zwei zusätzliche Einzelsitze in der dritten Sitzreihe. Sie können einzeln vollständig im Fahrzeugboden versenkt werden. Die bedienungsfreundliche Konstruktion erlaubt es, den Siebensitzer im Handumdrehen in einen Fünf- oder Sechssitzer zu verwandeln. Dank der nach vorne klappbaren Außensitze der zweiten Sitzreihe erfolgt der Zugang zur dritten Reihe mühelos.

Bleiben die beiden hinteren Sessel ungenutzt, lässt sich das Stauvolumen dank der um 120 Millimeter verschiebbaren Sitze der zweiten Reihe von 550 bis auf 605 Liter vergrößern. Werden die Sitze der zweiten Sitzreihe ausgebaut, ergibt sich ein Ladevolumen von 1.920 Litern. Bei voller Bestuhlung bietet der Grand Scénic das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse (200 Liter). Die maximale Ladelänge bei umgeklappter Beifahrersitz-Rückenlehne beträgt 2,75 Meter. Bei einigen Ausstattungs-Versionen lässt sich die Heckscheibe zudem separat öffnen.

Der Grand Scénic übernimmt die meisten Stau- und Ablagemöglichkeiten der Kurzversion. Einschließlich des Drei-Liter-Fachs unter dem linken hinteren Seitenfenster und zweier Staufächer hinter den Radkästen (jeweils acht Liter) offeriert der Newcomer ein Stauvolumen von insgesamt 104 Liter (gegenüber 91 Liter beim Scénic).


Fahrkomfort auf Limousinenniveau

Wie der Scénic wartet auch der Grand Scénic je nach Ausstattung mit zahlreichen modernen Komfortfeatures auf: Bi-Xenon-Scheinwerfer, automatische Parkbremse, Tankklappe mit integriertem Tankdeckel, elektronische Einparkhilfe, zwei Navigationssysteme zur Auswahl.

Von seinem fünftürigen Schwestermodell übernimmt der Grand Scénic auch das Fahrwerk und gewährleistet damit ein ausgesprochen sicheres Fahrverhalten. Verstärkte Querstabilisatoren und die breitere Spur (1.514 Millimeter vorne und hinten) wirken Wankbewegungen effizient entgegen.

Der Grand Scénic rollt auf 16-Zoll-Reifen, je nach Version im Format 205/60 bzw. 205/55. Außerdem stehen 17-Zoll-Reifen im Format 205/55 zur Verfügung.

Großzügig dimensionierte Bremsscheiben (vorn innenbelüftet mit 300 Millimeter Durchmesser, hinten 274 Millimeter) verzögern den Grand Scénic sicher. Vorne sind die Scheiben 24 Millimeter und hinten 11 Millimeter dick.

Die geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung ist exakt auf den Grand Scénic abgestimmt. Wichtige Parameter sind dabei das auf Vorder- und Hinterachse lastende Gewicht.


Eine breite Auswahl moderner Antriebsaggregate

Auch die Langversion bietet eine breite Auswahl moderner, kultivierter Benzin- und Diesel-Aggregate. Das Angebot an Benzinmotoren umfasst den 1.6 16V mit 83 kW/113 PS, den 2.0 16V mit 99 kW/135 PS und einen neuen Motor mit der internen Bezeichnung F4R, der die Motorenpalette der Mégane-Baureihe erweitert. Es handelt sich um einen 2.0 16V-Turbo-Benziner, der bereits in den Spitzenmodellen der Marke zum Einsatz kommt. Er entwickelt eine Leistung von 120 kW/163 PS bei 5.000 1/min und ein auf 270 Nm gesteigertes Drehmoment, das bereits bei 3.250 1/min anliegt. Dank der niedrigen Schadstoffemissionen erfüllt der 2.0 16V die Euro-4-Norm, die den Käufer in Ländern wie Deutschland befristet von der Kfz-Steuer befreit.

Die Diesel-Palette besteht aus zwei Common-Rail-Motoren: Der gründlich überarbeitete 1.5 dCi („K9K“) entwickelt jetzt 74 kW/101 PS und ein maximales Drehmoment von 200 Nm bei 1.900 1/min. Die Leistungssteigerung erzielten die Renault-Ingenieure durch den Einsatz eines Turboladers mit variabler Geometrie, der über das gesamte Drehzahlband für mehr Durchzugskraft sorgt, insbesondere ab 2.500 1/min (plus 25 Prozent). Mit einem Gesamtverbrauch von 5,3 Liter pro 100 Kilometer (Gesamtwert nach 99/100/EG) und einem CO2-Ausstoß von 140 Gramm pro Kilometer zählt der Grand Scénic zu den verbrauchsärmsten Modellen seiner Kategorie.

Zweiter Dieselmotor im Angebot ist der 1.9 dCi mit 88 kW/120 PS. Sein maximales Drehmoment von 300 Nm erreicht er bei 2.000 1/min. Die Fünf- und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie das proaktive Automatikgetriebe mit Impulsschaltung basieren auf den entsprechenden Komponenten des neuen Scénic, wurden jedoch in der Übersetzung den Anforderungen der Langversion angepasst.


Beispielhaftes Sicherheitsniveau

In puncto aktiver Sicherheit macht der Grand Scénic keine Kompromisse. Die umfangreiche Palette moderner Assistenzsysteme, die auch im Fünfsitzer zum Einsatz kommt, umfasst: ABS der neuesten Generation, Bremsassistent, Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP mit Untersteuerkontrolle, Antriebsschlupfregelung ASR und Motorschleppmomentregelung MSR. Die automatische Reifendruckkontrolle rundet auf Wunsch das vorbildliche Sicherheitspaket ab.

Für ein ebenso effizientes passives Sicherheitsniveau sorgt unter anderem die Karosseriestruktur des Grand Scénic. Dank programmiert verformbarer Karosserieteile kann der große Kompaktvan bei einem Aufprall viel kinetische Energie absorbieren. Ein zusätzlicher Tragrahmen im Heckbereich und verstärkte Längsträger hinten erhöhen im Fall einer Kollision gezielt den Schutz der Fondpassagiere auf Platz sechs und sieben. Das Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) umfasst bis zu sechs Airbags, inklusive zweier Adaptiv-Frontairbags. Die Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen Plätzen fixieren Fahrer und Passagiere sicher am Sitz und sorgen für optimalen Insassenschutz.


Flexible Fertigungsprozesse im Renault Werk Douai

Gefertigt wird der Grand Scénic im französischen Werk Douai. Zwei Montagelinien sind im Einsatz: eine ausschließlich für den Scénic und den Grand Scénic und eine zweite, an der die fünfsitzige Variante des Scénic, der Mégane-Fünftürer und das neue Mégane Coupé-Cabriolet gefertigt werden. Das Werk Douai verfügt über eine Produktionskapazität von insgesamt 550.000 Fahrzeugen pro Jahr (im Dreischichtbetrieb), wobei der Anteil der vier Karosserietypen flexibel variiert und an die jeweilige Nachfrage angepasst werden kann.

Genf, am 2. März 2004


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