Der neue Renault Scénic: Intelligentes Raumkonzept und Fahrkomfort einer Limousine

10. April 2003
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Mit dem neuen Scénic — der dritten Modell-Variante der neuen Mégane-Baureihe, die insgesamt sieben Karosserie-Versionen umfassen wird —, will Renault seine führende Position im wachstumsstarken Segment der Kompaktvans weiter behaupten.

Die zweite Generation des Bestsellers Scénic verbindet die Variabilität und das Raumangebot eines Vans mit dem Fahrkomfort einer Limousine. Damit setzt der französische Hersteller erneut Maßstäbe in diesem populären Segment, das er mit dem ersten Scénic im Jahr 1996 selbst kreiert hat und in dem er seither immer die Spitzenposition behauptete. Das kompakte, dynamische Design macht den neuen Scénic zu einem unverwechselbaren Automobil, ohne die Markenidentität zu vernachlässigen.

Darüber hinaus überzeugt er durch das Renault-typisch hohe Niveau der passiven Sicherheit und durch technische Innovationen, die Renault erstmals in seinen jüngsten Oberklassemodellen eingeführt hat, wie beispielswaeise die automatische Feststellbremse oder das schlüssellose Zugangssystem per Chipkarte „Handsfree Entry & Drive“. Nur wenige Monate nach dem Fünfsitzer wird Renault zusätzlich eine siebensitzige Scénic-Version auf den Markt bringen und damit als einziger Hersteller auch im Segment der Kompaktvans — wie beim Espace — zwei Karosserievarianten anbieten.
Unverwechselbares, dynamisches Design
Das Design des neuen Scénic prägen sowohl die geräumige One-box-Architektur als auch die Limousinen-ähnlichen Stilelemente der Heckpartie. Die straffe Linienführung verleiht ihm einen sehr ausdrucksstarken Charakter. Die markante Frontpartie mit dem typischen Renault-Markengesicht und die Heckansicht mit der unverwechselbar geformten Heckscheibe belegen, dass es sich um ein völlig neues Modell handelt, das nur von der Marke mit dem Rhombus kommen kann. Die breite Spur, der lange Radstand und die kurzen Überhänge machen auf Anhieb klar, dass der neue Scénic ein komfortabler und geräumiger Reisewagen ist, der dank sorgfältiger Verarbeitung und präziser Passgenauigkeit der Karosserieteile höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird.

Den behaglich-freundlich gestalteten Innenraum prägt die Van-typische Armaturentafel mit zentral — und damit für alle Insassen gut sichtbar — platzierten Instrumenten. Auch hier unterstreichen die hochwertigen und ebenfalls sorgfältig verarbeiteten Materialien sowie die angenehme Slush-Formhaut-Beschichtung der Armaturentafel den ausgezeichneten Qualitätseindruck des neuen Scénic. Das von Renault entwickelte Bedienkonzept „Touch Design“ ermöglicht es zudem, alle Bedienelemente gefühlsmäßig zu bedienen.

Vom drei- und fünftürigen Mégane übernimmt der neue Scénic das Konzept des „Auto à la carte“, das es dem Kunden ermöglicht, die Designlinie (Authentique, Expression, Dynamique und Privilège), das Ausstattungsniveau (Basis, Komfort und Luxus) und die Antriebseinheit frei miteinander zu kombinieren.

Alle Vorzüge eines Vans
Als Begründer des One-box-Designs in Europa nutzte Renault sein umfassendes Know-how, um das Raumangebot des neuen Scénic weiter zu optimieren. Dank der horizontal verlaufenden Dachlinie ist die Kopffreiheit vorn um 26 Millimeter gewachsen — ein Topwert innerhalb des Segments. Die Innenraumbreite wuchs um 23 Millimeter. Einen weiteren Schwerpunkt legten die Renault-Entwickler auf das Raumangebot für die Fondpassagiere: Die Kniefreiheit beträgt 226 Millimeter und markiert damit den Rekordwert im Kompaktvan-Segment. Auch die Größe der Windschutzscheibe bleibt auf Topniveau (1,45 Quadratmeter). Vorteil für Fahrer und Passagiere: eine ausgezeichnete Sicht nach vorne.

Neben der weiterhin beispielhaften Variabilität bietet der neue Scénic eine ganze Reihe intelligenter Neuheiten. Beispielsweise wurden der Joystick-ähnliche Schalthebel und die bei den Ausstattungsniveaus Komfort und Luxus serienmäßig angebotene automatische Feststellbremse Platz sparend in die Armaturentafel verlegt. Den so entstandenen Freiraum zwischen den Vordersitzen nutzte Renault für den Einbau eines elektrisch entriegelbaren Staufachs mit einem Volumen von 15 Litern, das sich von der Armaturentafel bis zu den Fondsitzen in Längsrichtung verschieben lässt. Die umklappbare, in einen flachen, soliden Tisch verwandelbare Beifahrersitzlehne bietet den Fondpassagieren freie Sicht nach vorn und erleichtert den Transport von langen, sperrigen Gegenständen. Weitere praktische Neuheit: Werden die drei Rücksitze zusammengeklappt und senkrecht gestellt, bleiben sie in dieser Stellung sicher fixiert, ohne dass ein Spannriemen verwendet werden muss. Der neue Scénic ist weiterhin der einzige Kompaktvan mit separat zu öffnender Heckscheibe.

Innovative Detaillösungen beim neuen Scénic verfeinern nochmals die beispielhafte Lebensqualität an Bord, die schon den Vorgänger auszeichnete. Jeder kleinste Freiraum bietet Stau- und Ablagemöglichkeiten. Sie sind jetzt noch zahlreicher und mit einem Gesamtfassungsvermögen von 44 bzw. 32 Litern gleichmäßiger auf Front- und Fondpassagiere verteilt. Einschließlich des zentral platzierten Schiebestaufachs bietet der neue Scénic ein Stauvolumen von insgesamt 91 Litern. Das gekühlte Handschuhfach mit einem Volumen von nunmehr 17 Litern ist das geräumigste im Kompaktvan-Segment. Ferner stehen den Insassen vier Schubfächer unter den Sitzen und vier Staufächer im Fahrzeugboden zur Verfügung.

Je nach Konfiguration der Rücksitze beträgt das Kofferraumvolumen 430 bis 480 Liter (VDA-Norm).
Dank der im neuen Mégane erstmals umgesetzten technischen Innovationen bietet auch der neue Scénic einen ausgezeichneten Geräusch- und Klimakomfort: Die geringen Windgeräusche und der hervorragend gedämpfte Motorenklang sorgen für entspanntes Reisen erster Klasse; neudimensionierte Heiz- und Klimasysteme gewährleisten optimalen Klimakomfort.

Lebensqualität an Bord wird im neuen Scénic in jeder Hinsicht groß geschrieben. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das im Kompaktvan-Segment einzigartige, 1,61 Quadratmeter große Panoramadach, das viel Licht in den Innenraum lässt. Praktische Details sind die Sonnenrollos in den Fondtüren und ein zusätzlicher Innenspiegel, mit dem die Insassen vorn und hinten permanent Augenkontakt halten können – wichtig für Familien mit Kindern. Außerdem verfügt der neue Scénic über die Renault-Chipkarte, die genau so funktioniert wie die des kürzlich eingeführten neuen Mégane.

Fahrgefühl wie in einer Limousine
Die optimierte Sitzposition und das steiler angeordnete Lenkrad steigern ebenfalls maßgeblich den Fahrkomfort. Die kurzen Schaltwege der Joystick-ähnlichen Schaltung und die ergonomisch günstig angeordneten Bedienelemente tragen zusätzlich zum Limousinen-artigen Fahrgefühl bei. Gleichzeitig profitiert der Fahrer von der Van-typisch hohen Sitzposition, die ihm einen optimalen Überblick verschafft.

Der neue Scénic verfügt über eine Vielzahl innovativer Ausstattungselemente: Bi-Xenon-Scheinwerfer (Xenon Abblend- und Fernlicht), das schlüssellose Zugangs- und Startsystem per Chipkarte „Handsfree Entry & Drive“, die automatische Reifendruckkontrolle und die Tankklappe mit integriertem Tankdeckel. Zusätzlichen Komfort bietet die automatische Feststellbremse und die elektronische Einparkhilfe. Ferner hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Navigationssystemen mit dynamischer Routenführung; die aufwändigere Version verfügt farbige Kartendarstellung im 16:9-Format. Die Bildschirme sind jeweils in die Armaturentafel integriert.
Der neue Scénic übernimmt die speziell abstimmte Vorder- und Hinterachse des neuen Mégane und bietet mit einer ebenso hohen Lenkpräzision und Fahrstabilität ein ausgesprochen sicheres Fahrverhalten. Verstärkte Querstabilisatoren und die breitere Spur wirken Wankbewegungen effizient entgegen. So zeichnet sich der neue Scénic durch eine sichere Straßenlage aus, bei jedem Straßenbelag, in Beschleunigungs- und in Bremsphasen.

Die geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung arbeitet präzise und vermittelt optimalen Fahrbahnkontakt.

Auch beim neuen Scénic kann der Kunde bereits zur Markteinführung aus einem breiten Angebot moderner, leistungsstarker Antriebseinheiten wählen: drei Benzinmotoren (1.4 16V mit 72 kW/98 PS, 1.6 16V mit 83 kW/113 PS und 2.0 16V mit 98,5 kW/134 PS) sowie zwei Diesel-Triebwerke (1.5 dCi mit 60 kW/82 PS und 1.9 dCi mit 88 kW/120 PS und einem auf 300 Nm gesteigerten Drehmoment). Die Fünf- und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie das proaktive Automatikgetriebe mit Impulsschaltung basieren auf den entsprechenden Mégane-Komponenten, wurden jedoch in der Übersetzung an die spezifischen Anforderungen des Scénic angepasst.

In puncto aktiver Sicherheit ist der neue Scénic beispielhaft ausgestattet. Als erster Kompaktvan erhält er das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP der neuesten Generation mit Understeering Control Logic (USC). Außerdem verfügt er optional über die automatische Reifendruckkontrolle. ABS und Bremsassistent runden das vorbildliche Sicherheitspaket ab.

Passive Sicherheit auf Spitzenniveau
Zahlreiche Karosserieelemente des neuen Scénic wurden modifiziert und verstärkt und weisen zudem definiert verformbare Zonen auf. Das Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten auf allen Plätzen fixiert Fahrer und Passagiere sicher in den Sitzen und sorgt für optimalen Insassenschutz. Die Sicherheitsausstattung des neuen Scénic umfasst außerdem serienmäßig sechs Airbags, inklusive zweier Adaptiv-Frontairbags.

Eine Investition, die sich bezahlt macht
Der Scénic der zweiten Generation entspricht als erstes Renault-Modell dem neuen Qualitätsstandard AVES (Alliance Vehicle Evaluation Standard) der Allianz Renault-Nissan, der auf der tatsächlichen Wahrnehmung des Kunden beruht. Qualität und Zuverlässigkeit müssen höchste Ansprüche erfüllen, da der neue Scénic auf allen Märkten der Welt verkauft wird. Längere Wartungsintervalle, eine höhere Lebensdauer der Bauteile, eine zwölfjährige Anti-Korrosions-Garantie, die zweijährige Neuwagengarantie, günstige Versicherungseinstufungen und verkürzte Reparaturzeiten senken die Betriebskosten.

Einen weiteren Schwerpunkt legte Renault auf den Umweltschutz: Das Vorbeifahrgeräusch des neuen Scénic beträgt nur 71 dB(A), ein besonders niedriger Wert, den auch die Mégane Limousine erreicht. Darüber hinaus weist der neue Kompaktvan einen verringerten CO2-Ausstoß sowie einen hohen Anteil an Kunststoff-Rezyklaten und Komponenten aus nachwachsenden Rohstoffen auf.

Ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Mégane-Baureihe
Bis Ende 2002 liefen über zwei Millionen Exemplare des Renault Scénic vom Band. Das „Auto des Jahres 1997“ hat auf eindrucksvolle Weise die Geschichte von Renault und der gesamten europäischen Kompaktklasse geprägt. Der erste europäische Kompaktvan fand auf Anhieb ein breites Echo bei Kunden, die ein Fahrzeug wünschten, das eine funktionale Innenraumgestaltung mit kompakten Außenmaßen verband. Dieses innovative Konzept führte zu einem tief greifenden Wandel innerhalb der Kompaktklasse. Trotz wachsender Konkurrenz durch andere Hersteller und eines immer breiteren Angebots behauptete der Scénic von 1996 bis 2002 die Spitzenposition in seinem Segment. 1998 verzeichnete er einen Marktanteil von 5,8 Prozent in der europäischen Kompaktklasse. Im Jahr 2000 — einem Rekordjahr, in dem die gesamte Mégane-Baureihe einen Segmentanteil von 12,4 Prozent erzielte — stieg sein Anteil sogar auf 6,8 Prozent.

Kurz vor Produktionsanlauf des neuen Scénic fertigt das Werk Douai bei immer noch voll ausgelasteten Produktionskapazitäten den Scénic der ersten Generation (durchschnittlich 1.650 Fahrzeuge pro Tag in 2002), dessen Erfolg ungebrochen ist. Mit insgesamt 350.000 Fahrzeugen im Zweischichtbetrieb verzeichnete das Werk im abgelaufenen Jahr zum dritten Mal in Folge einen Produktionsrekord. Ab Start des neuen Modells kommen zwei Montagelinien zum Einsatz: eine ausschließlich für den neuen Scénic (fünf- und siebensitzige Version) und eine zweite, an der zusätzlich zum Scénic auch der 5-türige Mégane und das neue Mégane Coupé-Cabriolet gefertigt werden. Die Produktion von mehreren Fahrzeugmodellen auf einer Montagelinie wird vor allem durch die konsequent umgesetzte Plattform- und Gleichteilestrategie und dementsprechend effizient organisierte Fertigungsprozesse ermöglicht. Damit verfügt das Werk Douai in der Endausbaustufe über eine Produktionskapazität von insgesamt 550.000 Fahrzeugen pro Jahr (im Dreischichtbetrieb), wobei der Anteil der vier Karosserietypen flexibel variiert werden kann.

Mit der Markteinführung der siebensitzigen Variante, die 23 cm länger ist als der fünfsitzige Scénic, wird Renault in einigen Monaten der einzige Hersteller sein, der im Segment der Kompaktvans zwei unterschiedliche Karosserievarianten anbietet. Bei der siebensitzigen Version können die beiden Einzelplätze der dritten Reihe zusammengeklappt im Fahrzeugboden versenkt werden. Da die zweite Sitzreihe ebenfalls aus Einzelsitzen besteht, müssen nicht alle drei Passagiere dieser Reihe aussteigen, um den Zugang zu den Plätzen sechs und sieben zu ermöglichen.


Wien, 7. April 2003

Renault Österreich Automobilvertriebsges.m.b.H.
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