Grand Scenic: Dem Wettbewerb wieder eine Länge voraus

9. September 2003
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Sieben Modellvarianten innerhalb von nur 14 Monaten! Mit der Präsentation des Grand Scénic ist die neue Mégane-Baureihe komplett. Verkaufsstart der siebensitzigen Scénic-Version ist im Frühjahr 2004. Damit bietet Renault — wie beim Espace im Segment der Oberklassevans — als erster Hersteller auch im Segment der Kompaktvans zwei Karosserievarianten an: eine Kurz- und eine Langversion. Erstmals im Kompaktvan-Segment haben die Kunden also die Wahl zwischen einer fünf- und einer siebensitzigen Version.
Innerhalb des Programms neuer Mégane wurde der Grand Scénic von Anfang an parallel zu den anderen Modellvarianten entwickelt. Der gegenüber dem Fünftürer deutlich verlängerte Radstand und der längere Überhang hinten erleichtern den Zugang zur dritten Sitzreihe und kommen auch dem Kofferraumvolumen zugute. Dank der ausgewogenen Proportionen bleibt das optische Erscheinungsbild ebenso dynamisch wie harmonisch.

Die Markteinführung des Grand Scénic im Frühjahr nächsten Jahres setzt den Schlusspunkt der umfangreichen Erneuerung der Mégane-Baureihe, die insgesamt sieben Modell-Varianten umfasst. Damit wird Renault als erster Hersteller in Europa im Segment der Kompaktvans zwei Karosserievarianten anbieten. Analog zum Espace und Grand Espace im Segment der Oberklassevans offeriert die Marke also auch in der Kompaktklasse ein größeres Auswahlspektrum und spricht somit eine breitere Kundschaft an als mit dem Scénic der ersten Generation. Mit diesem Angebot kommt Renault den konkreten Erwartungen eines nicht geringen Teils der derzeit rund zwei Millionen Scénic-Besitzer entgegen, sowie dem Wunsch zahlreicher Familien mit zwei oder mehr Kindern, die einen kompakten Van mit noch mehr Raum-angebot und Ladekapazität suchen. Die im europäischen Segment der Kompaktvans einmalige Modelloffensive wird es Renault ermöglichen, seine führende Position in diesem Segment weiter zu festigen.

Ausgewogenes, harmonisches Design
Mit einer Länge von 4,49 Metern ist der Grand Scénic 23 Zentimeter länger als der Scénic. Durch die Verlängerung von Radstand (plus fünf Zentimeter) und Überhang hinten (plus 18 Zentimeter) erzielten die Renault-Konstrukteure ein ausgewogenes, harmonisches Erscheinungsbild. Das moderne, markante Design und die straffe Linienführung übernimmt der Grand Scénic vom Fünfsitzer. Den Innenraum prägen zeitgemäße Schlichtheit und eine Van-typische Armaturentafel mit zentral — und damit für alle Insassen gut sichtbar — platzierten Instrumenten. Natürlich kam auch beim Grand Scénic den Innenraumverkleidungen und ganz allgemein der Verarbeitung besondere Sorgfalt zu. Die hohe Qualitätsanmutung erzielten die Renault-Designer unter anderem durch die großzügig eingesetzte Slush-Formhaut-Beschichtung im oberen Bereich der Armaturentafel. Die beiden zusätzlichen Sitze in der dritten Sitzreihe sind perfekt in das Innenraumvolumen integriert und lassen sich komplett im Fahrzeugboden versenken. Ganz gleich wie diese Sitze positioniert sind:

Eine auf den Innenraum-Teppich farblich abgestimmte Matte lässt den Fahrzeugboden immer akkurat aussehen.

Wie die gesamte Mégane-Baureihe ist auch der Grand Scénic ein „Auto à la carte“. Dieses Prinzip ermöglicht es, eine Designlinie (Authentique, Expression, Dynamique oder Privilège), ein Ausstattungsniveau (Grundausstattung, Confort oder Luxe) und eine Antriebseinheit miteinander zu kombinieren.

Noch mehr Variabilität, noch mehr Raumangebot, noch mehr Scénic
Der Erfinder des Kompaktvans hat die gesamte Palette seines Know-hows eingesetzt, um mit dem Grand Scénic einen besonders geräumigen und variablen Van anzubieten. Der Newcomer ist ebenso verwandlungsfreudig wie die fünfsitzige Version. Anders als beim Scénic jedoch lassen sich die beiden Außensitze der zweiten Reihe nicht zur Mitte hin verschieben. Die beiden zusätzlichen Sessel in der dritten Reihe können einzeln in den Fahrzeugboden versenkt werden. Die Manipulation ist kinderleicht und erlaubt es, den Grand Scénic im Handumdrehen in einen Fünf- oder Sechssitzer zu verwandeln.

Dank des im Bereich der Fondsitze um fünf Zentimeter verlängerten Radstands und der nach vorne klappbaren Außensitze der zweiten Sitzreihe erfolgt der Zugang zur dritten Reihe besonders mühelos. Und: Anders als bei verschiedenen Mitbewerbern, die in der zweiten Reihe eine durchgehende Sitzbank anbieten, ermöglichen die drei Einzelsitze des Grand Scénic den Zugang zur dritten Sitzreihe, ohne dass alle Passagiere der zweiten Reihe aussteigen müssen. Schiebt man die auf Führungsschienen montierten Sitze der zweiten Reihe nach vorne, können zwei Erwachsene durchschnittlicher Statur auf den beiden Fondsitzen komfortabel reisen.

Ferner lässt sich die Heckscheibe einiger Versionen des Grand Scénic - wie beim Fünfsitzer - separat öffnen.

Bei voller Bestuhlung bietet der Grand Scénic das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse (200 Liter). Bleiben die beiden hinteren Sessel ungenutzt, lässt sich das Stauvolumen dank der um 120 Millimeter verschiebbaren Sitze der zweiten Reihe von 550 bis auf 605 Liter vergrößern. Die maximale Ladelänge
bei umgeklappter Beifahrersitz-Rückenlehne beträgt ganze 2,75 Meter. Werden die Sitze der zweiten Sitzreihe ausgebaut, ergibt sich ein Ladevolumen von 1.920 Litern.

Der Grand Scénic übernimmt die Stau- und Ablagemöglichkeiten der Kurzversion, bis auf die Schubfächer unter den Sitzen der zweiten Sitzreihe, welche die Fußfreiheit der Passagiere der beiden hinteren Sitze beein-trächtigen würden. Einschließlich des geschlossenen Drei-Liter-Fachs auf der linken Fahrzeugseite und zweier Staufächer hinter den Radkästen (jeweils acht Liter) offeriert der Newcomer ein Stauvolumen von insgesamt 104 Litern (gegenüber 91 Liter für den Scénic).

Wohlfühl-Ambiente
Die 1,40 Quadratmeter große Frontscheibe und das 1,61 Quadratmeter große Panorama-Glas-Hub-Schiebedach sorgen für einen außergewöhnlich hellen Innenraum. Praktische Details sind — wie beim neuen Scénic — die Sonnenrollos in den Fondtüren und ein zusätzlicher Innenspiegel, mit dem die Insassen vorne und hinten Augenkontakt halten können — wichtig für Familien mit Kindern. Hinzu kommt die Renault Chipkarte, die über dieselben Funktionen verfügt wie die der anderen Mégane-Varianten.

Trotz der Fahrzeuglänge ist die Sicht nach hinten dank des vergrößerten hinterer Seitenfensters ebenso gut wie im Fünfsitzer - besonders vorteilhaft im Stadtverkehr und bei Einparkmanövern.

Auch in puncto Wärme- und Geräuschkomfort zeigt sich der Grand Scénic von seiner besten Seite: Mit einem Vorbeifahrgeräusch von 71 dB(A), einem besonders niedrigen Wert, unterschreitet der neue Renault die derzeit gültigen Grenzwerte um drei dB(A). Weitere wichtige Kriterien für das Reisevergnügen sind eine niedrige aerodynamische Geräuschentwicklung und ein gut isolierter Antriebsstrang. Auch hier zieht der Grand Scénic gleich auf mit dem Scénic, der in diesem Bereich Maßstäbe in seinem Segment gesetzt hat.

Fahrkomfort auf Limousinenniveau
Die optimierte Sitzposition und das steiler angeordnete Lenkrad (58,6 Grad) steigern maßgeblich den Fahrkomfort. Der Joystickähnliche Schalthebel ist griffgünstig in die Armaturentafel integriert, die ergonomisch günstig angeordneten Bedienelemente am Lenkrad tragen zusätzlich zum Limousinen-artigen Fahrgefühl bei. Gleichzeitig profitiert der Fahrer von der Van-typisch hohen Sitzposition, die ihm einen optimalen Überblick verschafft.

Wie der Scénic wartet auch der Grand Scénic mit zahlreichen modernen Komfortfeatures auf: Bi-Xenon-Scheinwerfer, automatische Parkbremse, Tankklappe mit integriertem Tankdeckel, elektronische Einparkhilfe, zwei Navigationssysteme zur Auswahl.

Von seinem fünftürigen Schwestermodell übernimmt der Grand Scénic auch das Fahrwerk und gewährleistet mit einer ebenso hohen Lenkpräzision und Fahrstabilität ein ausgesprochen sicheres Fahrverhalten. Verstärkte Quer-stabilisatoren und die breitere Spur wirken Wankbewegungen effizient entgegen. So zeichnet sich der Siebensitzer durch eine sichere Straßenlage aus, bei jedem Straßenbelag, in Beschleunigungs- und in Bremsphasen. Durch den gegenüber der Kurzversion verlängerten Radstand ist das Fahrverhalten in weiten Kurven noch besser. Der Grand Scénic rollt auf 16-Zoll-Reifen, je nach Version im Format 205/60 oder 205/55 bzw, 17-Zoll-Reifen, im Format 205/55.

Die großzügig dimensionierten Bremsscheiben sind vorne innenbelüftet. Der Durchmesser vorne beträgt 300 Millimeter und hinten 274 Millimeter. Vorne sind die Scheiben 24 Millimeter und hinten 11 Millimeter dick. Wie beim neuen Scénic arbeitet der Bremskraftverstärker (elf Zoll Durchmesser) mit einem Maximaldruck von 115 bar. Die geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung arbeitet präzise und vermittelt optimalen Fahrbahnkontakt. Das System ist exakt auf den Grand Scénic ausgerichtet. Wichtige Parameter sind dabei insbesondere das auf Vorder- und Hinterachse lastende Gewicht.

Optimal auf den Grand Scénic abgestimmte Antriebseinheiten
Auch die Langversion bietet eine breite Auswahl moderner, kultivierter Benzin- und Diesel-Aggregate. Das Angebot an Benzinmotoren umfasst den 1.6 16V mit 83 kW/113 PS, den 2.0 16V mit 99 kW/135 PS und einen neuen Motor mit der internen Bezeichnung F4R, der die Motorenpalette der Mégane-Baureihe erweitert. Es handelt sich um einen 2.0 16V-Turbomotor, der bereits in den Spitzenmodellen der Marke zum Einsatz kommt. Er entwickelt eine Leistung von 120 kW/163 PS bei 5.000 1/min und ein auf 270 Nm gesteigertes Drehmoment, das bereits bei 3.250 1/min anliegt.

Die Diesel-Palette besteht aus zwei Common-Rail-Motoren: Der gründlich überarbeitete 1.5 dCi (interne Bezeichnung K9K) entwickelt jetzt 74 kW/101 PS und ein maximales Drehmoment von 200 Nm bei 1.950 1/min. Die Leistungssteigerung erzielten die Renault-Ingenieure durch den Einsatz eines Turboladers mit variabler Geometrie, der über das gesamte Drehzahlband für mehr Durchzugskraft sorgt, insbesondere ab 2.500 1/min (plus 25 Prozent). Zweiter Dieselmotor im Angebot ist der 1.9 dCi mit 88 kW/120 PS. Sein maximales Drehmoment von 300 Nm erreicht er bei 2.000 1/min. Die Fünf- und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie das proaktive Automatikgetriebe mit Impulsschaltung basieren auf den entsprechenden Komponenten des neuen Scénic, wurden jedoch in der Übersetzung den Anforderungen der Langversion angepasst.

Beispielhaftes Sicherheitsniveau
In puncto aktiver Sicherheit macht der Grand Scénic keine Kompromisse. Die umfangreiche Palette moderner Assistenzsysteme, die auch im Fünfsitzer zum Einsatz kommt, umfasst: ABS der neuesten Generation, Bremsassistent, Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP mit Untersteuerkontrolle, Antriebs-schlupfregelung ASR und Motorschleppmomentregelung MSR. Die optionale automatische Reifendruckkontrolle rundet das vorbildliche Sicherheitspaket ab.

Für ein ebenso effizientes passives Sicherheitsniveau sorgt unter anderem die Karosseriestruktur des Grand Scénic. Dank programmiert verformbarer Karosserieteile kann der große Kompaktvan bei einem Aufprall viel kinetische Energie absorbieren. Ein zusätzlicher Tragrahmen im Heckbereich und verstärkte Längsträger hinten erhöhen im Fall einer Kollision gezielt den Schutz der Fondpassagiere auf Platz sechs und sieben.

Die Sicherheitsausstattung des Grand Scénic umfasst außerdem bis zu sechs Airbags, inklusive zweier Adaptiv-Frontairbags. Das Programmierte Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten auf allen Plätzen fixiert Fahrerund Passagiere sicher am Sitz und sorgt für optimalen Insassenschutz.

Eine Investition, die sich bezahlt macht
Wie beim neuen Scénic senken längere Wartungsintervalle, eine höhere Lebensdauer der Bauteile, eine zwölfjährige Anti-Korrosions-Garantie und verkürzte Reparaturzeiten deutlich die Betriebskosten. Nicht zuletzt findet auch der Umweltschutz entsprechende Berücksichtigung: Wie die gesamte Mégane-Familie weist der Grand Scénic einen geringen CO2-Ausstoß sowie einen hohen Anteil an Kunststoff-Rezyklaten und Komponenten aus nach-wachsenden Rohstoffen auf.

Flexible Fertigungsprozesse im Renault-Werk Douai
Gefertigt wird der Grand Scénic im französischen Werk Douai. Zwei Montagelinien sind im Einsatz: eine ausschließlich für den Scénic und den Grand Scénic und eine zweite, an der die fünfsitzige Variante des Scénic, der Mégane-Fünftürer und das neue Mégane Coupé-Cabriolet gefertigt werden.
Der Schlüssel zur Variantenvielfalt des Mégane-Programms liegt in den innovativen Fertigungsprozessen, die es ermöglichen, die rationelle Gleichteilestrategie konsequent umzusetzen. So werden beispielsweise 30 Prozent aller Komponenten des Mégane-Fünftürers auch im Scénic verwendet. Die ausgeprägte Vielfalt an Modell-Varianten ist auch deshalb möglich, weil die Fertigungsprozesse nach Modulen unterteilt sind und die Fahrzeug-spezifischen Teile erst gegen Ende der Fertigungslinie montiert werden. Mit diesen Voraussetzungen verfügt das Werk Douai über eine Produktions-kapazität von insgesamt 550.000 Fahrzeugen pro Jahr (im Dreischichtbetrieb), wobei der Anteil der vier Karosserietypen flexibel variiert und an die jeweilige Nachfrage angepasst werden kann.


Wien, 9. September 2003


RENAULT NISSAN ÖSTERREICH GmbH
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