Coupé-Cabriolet: Zwei Modelle in einem

4. September 2003
Mit dem neuen Mégane Coupé-Cabriolet bietet Renault das weltweit erste Serienfahrzeug an, das über ein versenkbares Panorama-Glasdach verfügt. Die Renault Neuheit vereinigt in sich die Vorzüge von Coupé und Cabriolet, ohne deren übliche, konstruktiv bedingte Nachteile zu übernehmen. Die exzellente Rundumsicht, der hohe Geräusch- und Klimakomfort sowie die vier vollwertigen Sitzplätze machen das Modell zur Ausnahmeerscheinung im Coupé- und Cabrio-Segment.
Klassische Linienführung
Das neue Modell macht aus jeder Perspektive eine gute Figur, sei es als geschlossenes Coupé oder als offenes Cabriolet. Die Formensprache kombiniert charakteristische Designmerkmale von Renault mit typischen Oberklasse-Elementen. So setzen die vorderen Kotflügel die prägnant modellierten Fahrzeugflanken fort und unterstreichen dadurch die gestreckte Seitenlinie des 4,36 Meter langen Coupé-Cabriolet. Durch den Verzicht auf die mittleren Dachsäulen und die Seitenschutzleisten wirkt das Modell noch raffinierter und steht in der klassischen Tradition hochwertiger Hardtop-Coupés. Bündig mit den Radhäusern abschließende 15-, 16- bzw. 17-Zoll-Räder (optional) und die breite Spur drücken darüber hinaus Dynamik und Stabilität aus.

In 22 Sekunden vom Coupé zum Cabriolet
Das voll versenkbare Panorama-Glasdach des Mégane Coupé-Cabriolet ist eine Weltneuheit. Der serienmäßige elektrohydraulische Schließ- und Öffnungsmechanismus funktioniert vollautomatisch und erfordert keinerlei Verriegelung per Hand: In nur 22 Sekunden verwandelt sich das geschlossene Coupé per Knopfdruck in ein offenes Cabriolet.

Das von Karmann in Osnabrück entwickelte und gefertigte Modul besteht aus vier Millimeter dickem Infrarot-Filterglas und gewährleistet einen exzellenten Geräusch- und Klimakomfort. Zusätzlich verhindern die Sonnenjalousie und die bei allen Versionen außer der Einstiegsversion serienmäßige Klimaanlage, dass sich der Innenraum bei starker Sonneneinstrahlung zu sehr aufheizt. Für kalte Tage ist die Heckscheibe beheizbar.

Durch die nahezu komplette Rundumverglasung ist die Sicht nach hinten bedeutend besser als in herkömmlichen Coupés oder Cabriolets bei geschlossenem Verdeck, außerdem profitieren sämtliche Passagiere von einem deutlich großzügigeren Raumgefühl.

Innovative Rückhaltesysteme, Überrollbügel aus Stahl
Das Mégane Coupé-Cabriolet basiert auf der Plattform des neuen Mégane, der im November 2002 als erster Kompaktwagen im
Euro NCAP-Crashtest die Spitzenwertung von fünf Sternen erzielte. Von ihm erbt das Modell auch den erstklassigen Unfallschutz mit dem Programmierten Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III). Es umfasst neben zweistufig auslösenden Adaptiv-Airbags für Fahrer und Beifahrer je zwei Kopf-/Thorax-Seitenairbags in den Vordersitzen und zwei Anti-Submarining-Airbags in den Sitzflächen der Vordersitze. Dazu kommen Dreipunkt-Gurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern auf allen vier Plätzen.

Ebenfalls zur Serienausstattung zählen zwei stabile Überrollbügel aus Stahl hinter den Rücksitzen, die vor den Folgen eines Überschlags schützen. Alternativ dazu ist ein aktiver Überrollschutz lieferbar, der die klassische Cabrio-Linie nicht beeinträchtigt. Sobald Sensoren einen drohenden Überschlag oder einen Frontalaufprall registrieren, fahren diese beiden Bügel in nur 500 Millisekunden aus. Auch der Rahmen der Windschutzscheibe ist als stabiler Überrollschutz konzipiert.

Viel Platz für Passagiere und Gepäck
Unter dem bogenförmig gespannten Dach des Mégane Coupé-Cabriolet finden vier Erwachsene bequem Platz. Da die Vordersitze um 24 Millimeter tiefer liegen als im drei- und fünftürigen Mégane, ist trotz der eleganten Linie exzellente Kopffreiheit garantiert. Die Fondpassagiere profitieren ebenfalls von großzügigen Platzverhältnissen: So zählen Ellbogenfreiheit, Kopffreiheit und Knieraum auf den Rücksitzen zu den besten im Segment der kompakten Cabriolets und Coupés.

Für Utensilien aller Art stehen im Innenraum Ablagen mit insgesamt 31 Litern Volumen zur Verfügung. Davon allein 17 Liter im gekühlten Handschuhfach – Rekordmaß in der Kompaktklasse. Darüber hinaus bietet das neue Mégane Coupé-Cabriolet den geräumigsten Kofferraum seiner Klasse: 490 Liter (VDA-Norm) bei geschlossenem Dach und 190 Liter bei geöffnetem Dach.

Hohe Lebensqualität an Bord
Wie alle Renault Mégane ist auch das Coupé-Cabriolet ein „Auto à la carte“: Der Kunde kann sein Fahrzeug aus drei Designlinien (Authentique, Dynamique und Privilège), drei Ausstattungsniveaus (Basis, Komfort und Luxus) sowie zunächst drei Motoren individuell zusammenstellen. Ferner stehen zusätzlich zur serienmäßigen Stoffpolsterung optional vier Lederfarbtöne für die Sitze sowie elf Karosseriefarben zur Auswahl.

Schon die Basisversion bietet elektrisch einstellbare Außenspiegel, Klimaanlage (außer bei der 1.6 16V Motorisierung), vier elektrische Fensterheber sowie Regen- und Helligkeitssensor. Im Ausstattungs-niveau Komfort findet man zusätzlich ein Kassettenradio mit Be-dienungssatellit am Lenkrad und die Klimaanlage auch bei der 1.6 16V Motorisierung. In der Topvariante Luxus kommen das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP, elektronische Klimaautomatik, elektrisch einklappbare Außenspiegel, automatisch abblendender Innenspiegel, CD-Radio und das „Handsfree Entry & Drive“-System hinzu. Dieses entriegelt und verschließt die Türen von selbst, sobald Infrarot-Sensoren die Hand des Fahrers oder eines anderen Karteninhabers am Türgriff registrieren und das bordeigene Steuergerät die Chip-karte in der Jackentasche erkennt.

Handliches Fahrverhalten und kraftvolle Motoren
Auch die dynamische Fahrwerksauslegung und die vorbildliche aktive Sicherheit unterstreichen den hohen Anspruch des neuen Mégane Coupé-Cabriolet. Groß dimensionierte Bremsscheiben sorgen für sichere Verzögerung. Die Liste der Fahrerassistenzsysteme enthält serienmäßige ABS mit Bremsassistent, der die Anhaltewege bei einer Notbremsung verkürzt, und je nach Version serienmäßig oder optional ESP mit USC (Understeering Control). Auf Wunsch lässt sich die automatische Reifendruckkontrolle ordern.

Zum Verkaufsstart hat der Kunde die Wahl zwischen drei Triebwerken: den Benzinmotoren 1.6 16V (83 kW/113 PS) und 2.0 16V (98,5 kW/134 PS) sowie dem kultivierten Turbodiesel-Direkteinspritzer 1.9 dCi (88 kW/120 PS) mit Common-Rail-Einspritzung. Der 1.6 16V überträgt seine Kraft über ein Fünfgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder. In Verbindung mit den Spitzenmotorisierungen 1.9 dCi und 2.0 16V kommt ein Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz.


Wien, 4. September 2003


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