ÖSTERREICH-PREMIERE FÜR DIE WORLD SERIES BY RENAULT

Die World Series by Renault 2013 gastiert am 20. und 21. Juli zum ersten Mal auf dem Red Bull Ring in Spielberg und ist somit Garant für ein hochkarätiges Motorsport-Spektakel in unserem Land. Der Eintritt ist frei.
Ein motorsportlicher Event der Extraklasse in Österreich ist heuer garantiert. Denn im 2013er-Terminkalender der World Series by Renault befindet sich neben Monza, Barcelona, Monaco etc. auch der Red Bull Ring in der Steiermark. Der hochmoderne Kurs in Spielberg ist am 20./21. Juli die sechste Station in dieser wichtigen Nachwuchsserie im Autorennsport. In dieser hat unter anderem auch Dreifach-Formel-1-Weltmeister und Infiniti Red-Bull-Racing-Star Sebastian Vettel einst Gas gegeben.

Die World Series by Renault finden zum ersten Mal in der Geschichte der Kategorie in Österreich statt. . Der Eintritt zu den Rennwochenenden im Rahmen der Serie ist traditionell gratis. Tickets gibt es bei allen Renault-Partnern bzw. im Internet unter www.renault.at/wsr zum Herunterladen.

Die Rennserie des Motorenlieferanten für das weltmeisterliche Infiniti Red Bull Racing Team beinhaltet die Eurocup Mégane Trophy V6, den Eurocup Clio, den Eurocup Formula Renault 2.0 sowie die Königsklasse Formula Renault 3.5 Series, aus der zum Beispiel der Australier Daniel Ricciardo oder der Franzose Jean-Eric Vergne letztes Jahr direkt zur Scuderia Toro Rosso in die Formel 1 wechselten. Ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass diese Meisterschaft keinen Vergleich zu scheuen braucht. Doch auch in all den oben genannten Klassen wird auf dem Red Bull Ring um Punkte gekämpft werden.

Die sportliche Bedeutung der World Series by Renault hat auch Eurosport erkannt. Der Sportkanal ist seit Jahren treuer Begleiter der Rennserie und überträgt die Läufe der 3,5-Liter-Klasse jeweils live im TV. Bis zu 100.000 begeisterte Zuschauer direkt an den Rennstrecken sorgen dabei stets für tolle Bilder.

Umrahmt sind die Renntage der World Series by Renault stets von tollen Acts auch abseits der Rennstrecke. Unterhaltung für die ganze Familie steht dabei im Vordergrund. Näheres zum Rahmenprogramm erfahren Sie weiter hinten.

Terminkalender der World Series by Renault 2013

06./07. April Monza (Italien)
27./28. April Motorland Aragon (Spanien)
11.-12. Mai Imola (Italien) nur Eurocup Clio
25./26. Mai Monte Carlo (Monaco)
01./02. Juni Spa-Francorchamps (Belgien)
22./23. Juni Moscow Raceway (Russland)
21./22. Juli Red Bull Ring (Österreich)
14./15. September Hungaroring Budapest (Ungarn)
28./29. September Paul Ricard (Frankreich)
19./20. Oktober Barcelona (Spanien)
2./3. November Motorland Aragon (Spanien) nur Eurocup Clio


Weitere Infos findet man unter www.worldseriesbyrenault.com/de



FORMULA RENAULT 3.5 SERIES
DieFormula Renault 3.5 Series gilt als Herzstück der World Series by Renault. Der dreifache Weltmeister Sebastian Vettel steht als strahlender Vertreter für viele andere Fahrer, die über diese Klasse den Weg in die Königsdisziplin Formel 1 geschafft haben. Die aktuellsten Namen sind Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne, die letztes Jahr direkt von der 3.5-Liter-Klasse ins Cockpit des Scuderia-Toro-Rosso-Teams gestiegen sind.

Dass die Scouts der Formel-1-Teams auch die aktuelle Meisterschaft in der World Series by Renault mit Interesse verfolgen, beweist die Tatsache, dass die ersten Drei des bisher laufenden Bewerbs allesamt bereits mit Verträgen der prominenten Rennställe ausgestattet sind.

Stoffel Vandoorne (136 Punkte) – Der 21 Jahre junge Belgier gewann im Vorjahr die Formula-Renault-2.0-Liter-Klasse. In seiner ersten Saison bei den 3.5-ern überraschte er heuer die gesamte Konkurrenz und wohl ein wenig auch sich selbst. Wurde sein Sieg zum Saisonauftakt in Monza noch als Überraschung eingestuft, so widerlegte er diese Einschätzung mit einer Leistungsexplosion vordringlich in den letzten drei Rennen. Vandoorne gewann sowohl in Spa als auch beide Läufe in Moskau und führt die Gesamtwertung mit vier Siegen in bisher zwölf Rennen. Einen Fördervertrag des McLaren-Formel-1-Teams hatte das belgische Talent schon vorher unterzeichnet.

Kevin Magnussen (133 Punkte) – Der Däne ist noch bis Oktober 20 Jahre und der Sohn des einstigen Formel-1-Piloten Jan Magnussen, der von 1995 bis 1998 für McLaren bzw. Stewart Ford gefahren ist. Magnussen jr. ist seit 2012 in der Formula Renault 3.5 Series vertreten. In seinem Premierenjahr konnte er in Spa-Francorchamps gewinnen und belegte am Ende den siebenten Gesamtplatz. Heuer hat der schnelle Däne bereits zwei Siege (in Motorland Aragon und wiederum Spa-Francorchamps) auf dem Konto. Außerdem absolvierte er bereits Testfahrten für das McLaren-Formel-1-Team.

Antonio Felix Da Costa (89 Punkte) - António Maria de Mello Breyner Félix da Costa hat nicht nur einen imposant langen Namen, sondern auch einen hervorragenden Ruf in der Motorsport-Branche. Der 21-jährige Portugiese galt unter vielen Experten eigentlich als Favorit in der heurigen 3.5-Liter-Meisterschaft, aber vier Ausfälle warfen ihn bereits relativ weit hinter die beiden Führenden zurück. Die erste Nullnummer, gleich im Auftaktrennen in Monza, konnte Da Costa mit einem Sieg im zweiten Rennen noch ausgleichen, doch in der Folge blieb ihm das Pech unverdient lange treu. Die Formel-1-Spione beeinflusste dies jedoch wenig. Schon längst hat das Infiniti Red Bull Racing Team die Angel nach dem Portugiesen ausgeworfen und ihn ins hauseigene Förderprogramm aufgenommen. Zu den World-Series-Rennen in Spielberg kommt Da Costa direkt von Young-Driver-Testfahrten des Weltmeisterteams in Silverstone.

Mit Marco Sörensen (aktuell Neunter in der Gesamtwertung) verfügt noch ein vierter Vertreter über eine nähere Formel-1-Zukunft. Der Däne ist 22 Jahre alt und bestreitet heuer seine zweite Saison in der Formula Renault 3.5 Series. Der nunmehrige Junior-Driver des Lotus-Formel-1-Teams kann einen Sieg in Spa aus dem Vorjahr vorweisen.

EUROCUP FORMULA RENAULT 2.0
Ein Großteil der teilnehmenden Piloten dieser Serie sieht den Einsatz als Sprungbrett in die nächste Stufe des Entwicklungsprogrammes von Renault, die 3,5 Series. Von dort aus bestehen Möglichkeiten, die Türe zur Formel 1 aufzustoßen. Dementsprechend hart wird im Eurocup Formula Renault 2.0 gefahren. Neben klingenden Teamnamen wie Fortec Motorsport, Tech1 Racing, Josef Kaufmann Racing, Manor Motorsport, Prema Powerteam ist hier mit dem Interwetten Racing Team auch eine österreichische Truppe im Einsatz. Für Teamchef Michael Schneider sind der Deutsche Stefan Wackerbauer, der Russe Konstantin Tereshchenko und der Mexikaner Alejandro Abogado im Einsatz. Bester Mann ist der Deutsche Wackerbauer, der in der Tabelle gemeinsam mit dem Briten Alexander Albon an 16. Stelle liegt. Klar an der Spitze liegt dort der Brite Oliver Rowland, der sowohl in Spa-Francorchamps und in Moskau gewonnen hat und dort auch einen zweiten Platz für sein Team Manor Motorsport erreichte. Seine schärfsten Verfolger sind die beiden Franzosen Pierre Gasly (einmal Sieger in Moskau) und Esteban Ocon (zweimal Zweiter im Motorland Aragon und Moskau).

EUROCUP MÉGANE TROPHY V6
Von den bisherigen insgesamt sechs Rennen konnte der 23-jährige in Trient geborene Italiener Mirko Bortolotti nicht weniger als vier für sich entscheiden. Bortolotti, dessen Eltern in Wien einen Eissalon betreiben, hat dadurch viel Zeit in Österreich verbracht, ist aber italienischer Staatsbürger. 2008 gewann er die italienische Formel 3 Meisterschaft und durfte als Belohnung für seinen Sieg an Formel-1-Testfahrten von Ferrari in Fiorano teilnehmen. Im Jahr 2011 feierte er in der Formel 2 sieben Siege und holte damit den Titel. Im Eurocup Mégane Trophy V6 musste er sich heuer nur zweimal dem Niederländer Mike Verschuur geschlagen geben. Vor den beiden Rennen in Österreich beträgt sein Vorsprung in der Tabelle nicht weniger als 46 Punkte auf den Niederländer. Nur mehr Außenseiterchancen dürften der Niederländer Kelvin Snoeks und der Tscheche Eric Janis haben.

EUROCUP CLIO
Bereits nach vier Rennen, kristallisierte sich mit Nicolas Milan ein klarer Favorit auf den Gesamtsieg heraus. Der Franzose feierte in Spa-Francorchamps einen klaren Doppelsieg und wurde in Imola einmal Zweiter. Damit konnte er sich vor den beiden Rennen auf dem Red Bull Ring ein klein wenig von seinen Mitkonkurrenten absetzen. Auf Platz zwei und drei folgen zwei Piloten die jeweils ein Rennen gewinnen konnten. Der Brite Josh Files war beim ersten Lauf in Imola erfolgreich, während Massimiliano Pedala als Lokalmatador den zweiten Lauf in seiner Heimat für sich entscheiden konnte. Diese drei Piloten sind eine Klasse besser als die übrigen Konkurrenten. Einzig der FranzoseEric Trémoulet hat mit zwei zweiten Plätzen in Spa-Francorchamps noch die gute Chance sich mit zwei Top-Ergebnissen in Spielberg wieder an die Spitze heran zu arbeiten.

EUROPEAN LE MANS SERIES
Seit 2004 gibt es die European Le Mans Series. Klingende Markennamen wie Ferrari, Porsche, Nissan oder Judd prägen den Charakter dieser Rennklasse. Dieses Jahr ist sogar die französische Traditionsmarke Alpine wieder mit dabei. Gemeinsam mit dem Team Signatech Alpine will RENAULT die prestigeträchtige Konzernmarke wiederbeleben, die in den 60er- und 70er-Jahren mehrere Le Mans-Siege feiern konnte. Wurden die Rennen früher über eine Distanz von 1000 Kilometer ausgetragen, so wurde seit heuer eine Zeitbegrenzung über drei Stunden eingeführt. Wie im Langstreckenbereich üblich, fahren gleichzeitig mehrere Klassen in einem Rennen:

  • LMP2 (Le-Mans-Prototypen 2) Sportwagen mit serienbasierenden Motoren
  • LMPC (Le-Mans-Prototypen Challenge) Markenpokalfahrzeuge vom Hersteller ORECA mit Einheitsmotor von General Motors
  • LMGTE (Le Mans Gran Turismo Endurance) Serienbasierende Sportwagen mit mehr aerodynamischen Freiheiten
  • LMGTC (Le Mans Grand Touring Challenge) Serienbasierende Sportwagen mit weniger aerodynamischen Freiheiten

Aufgrund der Rennlänge sind auf ein Fahrzeug mehrere Fahrer gemeldet, die sich während des Rennens abwechseln. Ein Fahrerwechsel ist nicht Pflicht, jedoch darf keine Person mehr als 1,5 Stunden im Fahrzeuge verbringen. Da ein Rennen drei Stunden andauert, ist ein Fahrerwechsel unumgänglich. In der Regel fahren pro Rennen zwei bis drei Fahrer ein Auto. Punkte werden an alle Fahrer vergeben. Neben der Fahrer- existiert noch eine Teamwertung.

Im Lauf der Jahre tauchten in der European Le Mans Serie immer wieder klingende Namen des Motorsports auf: Johnny Herbert, Pedro Lamy, Jos Verstappen, Stéphane Sarrazin oder Jean Alesi findet man ebenso in den Siegerlisten wie auch den Niederösterreicher Richard Lietz, der 2009 und 2010 die GTC-Klasse gewann.

Nach Silverstone und Imola ist der Red Bull Ring die dritte Station der heurigen Saison. Hier gilt die Aufmerksamkeit u. a. dem Proton Competition Team in der LMGTE-Klasse. Im Cockpit des unter deutscher Flagge fahrenden Porsche 911 GT3 RSR sitzen mit Horst Felbermayr jr, Horst Felbermayr sen. und Klaus Bachler drei Österreicher. Darüber hinaus wird auch mit Dominik Kraihamer ein weiterer Österreicher im Team von Boutsen Ginion Racing gemeinsam mit dem Deutschen Thomas Holzer auf einem Oreca 03 – Nissan zum Einsatz kommen.

Der Hungaroring und der Hochgeschwindigkeitskurs im französischen Le Castellet stehen nach Spielberg noch auf dem Programm des Langstrecken-Spektakels. Die European Le Mans Series umfasst zwei Trainingsläufe (am Freitag, dem 19. Juli) sowie das Qualifying und einRennen (Samstag, 20. Juli).


European Le Mans Series, Termine 2013
13. April 2013 Silverstone
18. Mai 2013 Imola
20. Juli 2013 Red Bull Ring, Spielberg
14. September 2013 Hungaroring, Budapest
28. September 2013 Paul Ricard, Le Castellet


EIN SPANNUNGSGELADENES RUNDUMPROGRAMM
„Free – Fast – Fun“ – unter diesem Motto stehen die Events derWorld Series by Renault. „Frei“ und „Schnell“ erklärt sich von selbst durch den traditionell freien Eintritt bzw. die Rasanz der Rennen. Der „Spaß“ steht für ein stets umfangreiches Rundumprogramm für die ganze Familie, wobei auch hier die Dynamik bei weitem nicht zu kurz kommt.

So werden in Spielberg die Helikopter der Flying Bulls Airdisplay mit einer spektakulären Flug-Show zu begeistern wissen. Aus dem Hause Red Bull kommt auch eine Moto Stunt Show, in der die Grenzen auf Motorrädern voll ausgereizt werden.

Auf relativ sicherem Boden gibt es eine Renault Classic Show mit hauseigenen Modellen bis zum Jahr 1982 sowie eine Vorführung sämtlicher Sport-Modelle, die der französische Hersteller im Programm führt. Mindestens genauso viel Bewunderung verdient eine atemberaubende Renault Sport Show mit serienmäßigen Renault Mégane R.S., die 265 PS auf die Straße bringen.

Das Stunt-Programm wird erweitert durch eine action-geladene Show des ehemaligen Rallye- und Rundstreckenpiloten Jean Ragnotti. Nach dem Renault-Werkspiloten, der in seiner Karriere u. a. drei Rallye-WM-Läufe gewann (1981 Monte Carlo, 1982 und 1985 Korsika) sowie zwei vierte Plätze in der Gesamtwertung der 24 Stunden von Le Mans (1977 und 1978) vorweisen kann, wurde sogar ein Rennauto benannt – der Clio Renault Sport 2.0L Jean Ragnotti.

Ebenfalls von Renault stammt eine andere Attraktion, die auf dem Red Bull Ring zu sehen ist und derzeit für Furore sorgt. Der Twizy Renault Sport F1 vereint auf einzigartige Weise die kompromisslose Rennoptik mit der Technologie aus der Königsklasse des Motorsports. Der rein elektrisch angetriebene City-Flitzer verfügt über das F1-KERS-System und bringt so bis zu 100 PS auf die Straße.

Laut und rasant wird die Formel-1-Show des Infinity Red Bull Racing Teams, die vom Toro-Rosso-Piloten Jean-Eric Vergne dargeboten wird.

Mit Andreas Gabalier wagt sich einer der größten Schlagermusiker der Gegenwart auf die Rennstrecke. Der Alpen-Rocker wird jedoch keinen Song; sondern in einem Formel-Renault-Boliden einen Show-Run zum Besten geben.

Ein abwechslungsreiches Kinder-Animationsprogramm mit Hüpfburg, Schminkecken, Zauberkurse durch Magic Christian und den Magischen Club Wien etc. wird durch Fahrsimulatoren, Autogrammstunden auch für Erwachsene ergänzt.

Weiterführende Links:
World Series by Renault: www.worldseriesbyrenault.com/de
Renault Sport: http://www.renaultsportf1.com/
European Le Mans Series: http://www.europeanlemansseries.com/
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