Renault macht leisen ZOE für Blinde hörbar

SPEZIELLES KENNENLERNEN IN KOOPERATION MIT DEM VEREIN „BLICKKONTAKT“

  • Teilnehmer lernen akustisches Warnsystem „Z.E. Voice“ kennen
  • Künftig wichtiger Aspekt auch bei der Ausbildung von Blindenhunden in Österreich

Renault Österreich hilft Blinden und Sehbehinderten, sich mit dem akustischen Bild geräuscharmer Elektrofahrzeuge vertraut zu machen und ihnen so mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu geben. In einer gemeinsamen Demonstrationsveranstaltung mit dem Verein „Blickkontakt“ in Wien stellte der Automobilhersteller einer Gruppe Betroffener den neuen, rein batteriebetriebenen ZOE vor. Im Mittelpunkt stand dabei das akustische Warnsystem „Z.E. Voice“, das Renault an Bord des Fünftürers als erster Hersteller in einem Serienmodell anbietet, um Fußgänger, Radfahrer und Kinder auf das herannahende Fahrzeug aufmerksam zu machen. Die Teilnehmer konnten im Rahmen der Veranstaltung die Wahrnehmung des Systems in verschiedenen Verkehrssituationen erproben.
Auswahl zwischen drei Signaltönen
„Z.E. Voice“ wird zwischen 1 und 30 km/h automatisch aktiviert und verhindert auf diese Weise, dass das Fahrzeug akustisch „unsichtbar“ wird. Der Fahrer kann zwischen drei verschiedenen Signaltönen wählen. Auch die anderen batterieelektrischen Renault Z.E.-Modelle Kangoo Z.E., Fluence Z.E. und Twizy verfügen serienmäßig über das akustische Warnsystem, mit dem der europäische Marktführer bei Elektro­fahrzeugen einer zentralen Forderung der Blinden- und Sehbehinderten­verbände entgegenkommt. Hintergrund: Die leisen Elektrofahrzeuge sind ohne vergleichbare Systeme im Straßenverkehr nahezu lautlos unterwegs und werden im Verkehrsfluss von den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor übertönt, was zu Unfällen führen könnte.

Nicht nur blinde und sehbehinderte Menschen müssen die Warnsignale von Elektrofahrzeugen kennenlernen, sondern auch ihre vierbeinigen Helfer. Deshalb war bei der Veranstaltung auch ein Blindenhund mit von der Partie.
Aus diesem Grund stellt Renault bereits in den Niederlanden dem Königlichen Zentrum für die Ausbildung von Blindenhunden KNGF einen Elektrotransporter vom Typ Kangoo Z.E. als Ausbildungsfahrzeug zur Verfügung. „Renault als größter europäischer Hersteller von Elektrofahrzeugen ist sich seiner Verantwortung für sämtliche Aspekte der Elektromobilität bewusst. Deshalb ist es für uns mehr als selbstverständlich, unsere Mitmenschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit auf die neue Generation umweltf­reundlicher Fahrzeuge vorzubereiten“, erklärt Olivier Gaudefroy, Generaldirektor der Renault Österreich GmbH.



Über Renault
Der erste Renault wurde im Jahr 1898 gebaut. Heute ist Renault ein internationaler Konzern, der im Jahr 2012 mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge in 128 Ländern verkauft hat. Aktuell beschäftigt Renault rund 128.000 Menschen und produziert in 38 Werken weltweit. Um auch weiterhin mit den technologischen Herausforderungen der Zukunft Schritt halten und die Strategie des rentablen Wachstums fortführen zu können, setzt Renault konsequent auf seine internationale Entwicklung, auf die Komplementarität seiner drei Marken (Renault, Dacia und Renault Samsung Motors), auf Elektrofahrzeuge, auf die Allianz mit Nissan sowie auf Partnerschaften mit AVTOVAZ und Daimler. Zwölf Formel 1-Weltmeistertitel in 36 Jahren belegen nicht nur die herausragende Rolle der Marke in der Königsdisziplin des Motorsports, sondern auch die Bedeutung der Rennserie für das Innovationsstreben, das Image und die Bekanntheit von Renault.

Über den Verein Blickkontakt
Der Verein Blickkontakt, 1994 gegründet, fördert und verwirklicht Integration, Chancengleichheit und Gleichberechtigung sehbehinderter und blinder Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens. Egal ob Wohnen, Schule, Berufsausbildung, Erwerbstätigkeit, Mobilität, Freizeit, Rechtsschutz, Kultur oder Bildung - im Zentrum steht immer das “Miteinander” behinderter und nichtbehinderter Menschen, um so für alle Beteiligten positive und nachhaltige Erfahrungen zu schaffen.
Durch vielfältige Öffentlichkeitsarbeit baut der Verein Blickkontakt Berührungsbarrieren ab und strebt danach die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung zu etwas ganz Alltäglichem und Selbstverständlichem zu machen.
zugehörige Dokumente