INNOVATION HUB ERFOLGREICH ABSOLVIERT: SECHS START-UPS BESCHLEUNIGEN KREISLAUFWIRTSCHAFT

INNOVATION HUB ERFOLGREICH ABSOLVIERT: SECHS START-UPS BESCHLEUNIGEN KREISLAUFWIRTSCHAFT
  • Tochter der Renault Group liefert industrielle und strategische Unterstützung für junge Unternehmen
  • Beschleunigte Entwicklung vom Prototypenstatus zur Industrialisierung
  • Innovative Lösungen für Batteriewiederaufbereitung, leichte Elektromobilität und Logistik
Der Innovation Hub von The Future is NEUTRAL feiert seinen vierten Jahrgang. Das Tochterunternehmen der Renault Group, das sich exklusiv der Kreislaufwirtschaft widmet, hat über einen Zeitraum von sechs Monaten sechs innovative junge Unternehmen industriell und strategisch unterstützt, um die Entwicklung, Erprobung und Industrialisierung ihrer Lösungen für die Kreislaufwirtschaft und eine nachhaltige Mobilität voranzutreiben.

Der Innovation Hub wurde 2022 gegründet und hat seitdem 40 Start-ups unterstützt. Sein Ansatz ist branchenweit einmalig: Junge innovative Unternehmen erhalten einen direkten Zugang zu einem voll funktionsfähigen industriellen Umfeld, der Geschäftskompetenz von The Future is NEUTRAL und der Infrastruktur der Refactory Flins, um so ihren Übergang vom Prototyp zur Industrialisierung zu beschleunigen. Unterstützt werden dabei vor allem Hardware-Start-ups, die für ihre Innovationen Tests, Validierung und Einsätze unter realen Bedingungen benötigen.

Wir machen aus vielversprechenden Ideen konkrete industrielle Lösungen“, sagt Nathalie Rey, Leiterin des Innovation Hub, The Future is NEUTRAL. „Dabei geht es um mehr als eine reine Unterstützung – wir geben den Start-ups die Mittel an die Hand, um zu skalieren und einen echten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Sechs Start-ups, die die Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität vorantreiben
Vier Start-ups des aktuellen Jahrgangs entwickeln Lösungen, mit denen Abläufe im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft optimiert werden sollen:

  • TOORE: eine Softwareplattform für das Management von Wiederaufbereitungsprozessen
  • DOCTIBIKE: Diagnose, Reparatur und Batteriewiederaufbereitung für Mikromobilitätsfahrzeuge, darunter Fahrräder, Tretroller, Motorroller und Elektromotorräder
  • R3 ROBOTICS: Robotertechnologien für die Demontage von Batterien und Elektrofahrzeugen
  • ARCA Solutions: modulare Lager- und sichere Transportlösungen, die besonders für zukünftige logistische Anforderungen im Zusammenhang mit Lithium-Batterien geeignet sind

Zwei weitere Start-ups entwickeln nachhaltige Mobilitätslösungen und verfolgen ehrgeizige Ziele im Hinblick auf eine Industrialisierung:

  • MIDIPILE: pedalbetriebene elektrische Mikro-Nutzfahrzeuge, für die kein Führerschein erforderlich ist und die Lasten von bis zu 300 kg transportieren können
  • KARBIKES: hocheffiziente Hybridfahrzeuge, eine Mischung aus Fahrrad und Auto, die die Alltagsmobilität von Familien und Berufstätigen vereinfachen sollen

Konkrete Vorteile des Programms – die Stimmen der Start-ups
Dank des Innovation Hub haben wir schnell Zugang zu Branchenexperten erhalten und konnten einen ersten Anwendungsbereich für unsere Lösung innerhalb von THE REMAKERS identifizieren. Das Programm vernetzt Start-ups mit den richtigen Akteuren und beschleunigt Entscheidungsprozesse – und bietet dadurch für ein junges Unternehmen einen enormen Mehrwert.
Thibault Geoffray, CEO von TOORE

Indem wir das Ökosystem der Wiederverwendung insbesondere in Flins und im Rahmen von The Future is NEUTRAL erforscht haben, konnten wir neue Entwicklungs- und Partnerschaftsmöglichkeiten identifizieren. Auch der Austausch mit den anderen Teilnehmern des Jahrgangs war äußerst wertvoll: Wir haben Best Practices und Feedback geteilt und über die Herausforderungen diskutiert, denen jeder von uns gegenüberstand.
Sébastien Fossé, CEO von DOCTIBIKE

Die Unterstützung durch den Innovation Hub hat unsere Entwicklung enorm beschleunigt. Sie hat uns geholfen, unsere Zusammenarbeit mit SUEZ zu strukturieren und Sondierungsgespräche in ein potenzielles konkretes Pilotprojekt mit Schwerpunkt auf der automatisierten Batteriezerlegung umzuwandeln. Von unschätzbarem Wert war zudem der Austausch mit den Teams, um unsere Lösung unter realen Bedingungen und im Hinblick auf industrielle Anforderungen zu testen.
Faysal Echaibi, Business Lead bei R3 ROBOTICS

Der Innovation Hub hat es uns ermöglicht, unsere Lösungen anhand realer, groß angelegter Anwendungsfälle schnell zu testen und gleichzeitig ihre technische Relevanz zu validieren. Diese Erfahrung hat zudem den Weg für erste Gespräche über kommerzielle Partnerschaften geebnet. Über die Unterstützung hinaus schätzen wir vor allem den intensiven Austausch und die Möglichkeit, ein starkes Netzwerk innerhalb des Ökosystems der Kreislaufwirtschaft aufzubauen.
Ludovic Olivier, CEO von ARCA Solutions

Dank des Innovation Hub konnten wir unser Projekt schnell an den industriellen Realitäten der Kreislaufwirtschaft messen. Über den Zugang zu Fachwissen und Infrastruktur hinaus haben wir insbesondere die Qualität des Austauschs mit den Teams und den anderen Start-ups des Jahrgangs geschätzt. Dies hat dazu beigetragen, unsere Entwicklung zu beschleunigen.
Benoît Trouvé, CEO von MIDIPILE

Anstelle eines standardisierten Programms bietet uns der Innovation Hub eine Unterstützung, die sich im Einklang mit unseren Herausforderungen weiterentwickelt. Der Zugang zu den Ressourcen und der technischen Kompetenz der Refactory ist ein großer Vorteil, um unsere Entwicklung zu beschleunigen. Die Möglichkeit, gemeinsam mit einem führenden Automobilhersteller an der Industrialisierung unserer Lösung zu arbeiten, verleiht uns zudem enorme Glaubwürdigkeit und wirkt als starker Wachstumsbeschleuniger.
Lucas Vançon, CEO von KARBIKES

Drei Hebel zur Beschleunigung der Industrialisierung
Die Unterstützung durch den Innovation Hub umfasst drei sich ergänzende Services:

Inkubationsprogramm (6 Monate):
Kernstück des Programms, das Technologie-Start-ups unterstützt, die sich mit Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft und der Industrialisierung befassen:
  • Gemeinsame Schulungen zu den Grundlagen der Kreislaufwirtschaft
  • Entwicklung und Validierung kreislauforientierter Geschäftsmodelle
  • Sensibilisierung für die Lebenszyklusanalyse
  • Unterstützung bei der Skalierung hin zum industriellen Einsatz
  • Workshops, Mentoring und Austausch mit Investoren und Experten
  • Zugang zu Büroräumen, Infrastruktur und technischer Kompetenz innerhalb des Hubs

Manufacture as a Service:
Dieser Service unterstützt Start-ups dabei, ihre Lösungen in die Produktion zu bringen:
  • Technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudien
  • Einrichtung von Produktionslinien unter Nutzung der vorhandenen industriellen Anlagen der Refactory Flins
  • Überwachung und Unterstützung beim industriellen Hochlauf und bei der Skalierung

Hub as a Service
Start-ups und Partner können auf die Infrastruktur, die Expertise und das Ökosystem der Refactory zugreifen, um die Entwicklung und Validierung ihrer Projekte in einer realen industriellen Umgebung zu beschleunigen.

Die industriellen Lösungen von morgen zum Leben erwecken
Mithilfe seines Innovation Hubs treibt The Future is NEUTRAL industrielle Lösungen voran, die den Übergang zu groß angelegten Modellen der Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Indem das Unternehmen Start-ups beim Übergang vom Prototyp zur Industrialisierung unterstützt und Zugang zu industriellen Kapazitäten in Frankreich bietet, trägt es zum Aufbau eines Ökosystems der Innovationen bei, das sich einer nachhaltigeren Mobilität verschrieben hat.

Drei Start-ups, die vom Industrialisierungs-Förderprogramm profitiert haben
Dank der industriellen Expertise der Refactory Flins und der Unterstützung von The Future is NEUTRAL konnten wir in sehr kurzer Zeit vom Prototypenstatus zur Serienproduktion übergehen. Wir haben mit zwei Teammitgliedern begonnen, die an unserer Montagelinie geschult wurden; heute sind wir zu fünft und treiben unser Wachstum voran. Für ein Start-up wie Virvolt ist dies ein echter Beschleuniger, der es uns ermöglicht hat, unser Produkt schnell zu industrialisieren und mit Zuversicht zu skalieren.
Yvan de La Baume, CEO von Virvolt

Die Erfahrung in der Refactory war für Batconnect äußerst wertvoll. Der Austausch mit den Teams in Flins hat uns dabei geholfen, die Herausforderungen der Industrialisierung besser zu verstehen und konkrete Fortschritte in unserem Produktionsprozess zu erzielen. Über die zur Verfügung gestellte Fachkompetenz hinaus ist die Unterstützung durch Renault ein echtes Gütesiegel für ein Start-up, das den Sprung vom Prototyp zum industriellen Maßstab anstrebt.
Jérémy Dulout, CEO von Batconnect

Die Refactory hat es uns ermöglicht, die Agilität eines Start-ups mit der industriellen Exzellenz der Renault Group zu verbinden. Dank des Zugangs zur Expertise und Infrastruktur des Standorts haben wir unsere Industrialisierung beschleunigt und unsere Fähigkeit zur Skalierung der Produktion in Westeuropa gestärkt. Für uns ist es mehr als nur ein Förderprogramm – wir haben einen echten Partner gewonnen, der an unserer Seite arbeitet und unser Wachstum unterstützt.
Indrek Petjärv, CEO von VOK Bikes

Bewerbungen für die Teilnahme am Innovation Hub von The Future is NEUTRAL sind willkommen. Weitere Informationen unter: https://www.thefutureisneutral.com/our-entities/neutral-hub-innovation/
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