Renault 2005: verstärkte Expansion auf den Weltmärkten

Renault 2005: verstärkte Expansion auf den Weltmärkten
1. März 2005
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rund 2,5 Millionen verkaufte Neufahrzeuge
  • Konzernumsatz plus 8,4 Prozent, Nettoergebnis 3,5 Mrd. Euro
  • Renault weiterhin führende Einzelmarke in Europa

Mit rund 2,5 Millionen verkauften Neufahrzeugen blickt der Renault Konzern auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2004 zurück. Die Marke Renault blieb stärkste Einzelmarke in Europa und steigerte ihren Absatz außerhalb Westeuropas deutlich. Der Konzernumsatz wuchs um 8,4 Prozent, und das Nettoergebnis kletterte auf den Rekordwert von 3,5 Mrd. Euro. Das Wachstum des Konzerns stützt sich insbesondere auf den Verkaufsstart des Dacia Logan und des Modus.
Im laufenden Jahr wird Renault diese positive Entwicklung fortsetzen. Wichtigste Voraussetzungen dafür sind die Markteinführung der neuen Clio-Generation, der Ausbau des Dacia Logan-Programms (Produktionsstart in Russland und Marokko) und die Expansion auf neuen Absatzmärkten.

Im vergangenen Jahr steigerte der Renault Konzern seinen weltweiten Absatz um 4,2 Prozent auf die Rekordzahl von 2.488.523 Fahrzeugen. Der weltweite Marktanteil beläuft sich somit auf 4,1 Prozent. Renault festigte seine Position als führende Einzelmarke in Europa und beschleunigte sein Wachstum auch in den Regionen außerhalb Westeuropas, wo der Absatz um insgesamt 16,4 Prozent anstieg. Der Konzernumsatz wuchs um 8,4 Prozent, das Nettoergebnis kletterte auf den Rekordwert von 3,5 Mrd. Euro.

Mit dem Produktionsanlauf des Dacia Logan im Iran, in Russland und in Marokko setzt Renault 2005 seine Expansion auf neuen Absatzmärkten weiter fort. Das weltweite Volumen von insgesamt rund 5,78 Millionen Einheiten lässt die Renault Nissan Allianz in die ersten Vier der global agierenden Automobilkonzerne vorrücken.


Renault beschleunigt internationales Wachstum

Im siebten Jahr in Folge ist Renault führende Einzelmarke auf dem westeuropäischen Gesamtmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Der Marktanteil beläuft sich hier auf 10,8 Prozent. Die französische Marke steigerte den Absatz gegenüber 2003 um 0,3 Prozent auf 1.778.828 Einheiten. Die Mégane-Familie ist weiterhin auf Erfolgskurs. Sie war nach 2003 auch 2004 die meist verkaufte Baureihe Europas. Der Kleinwagen Modus legte seit vergangenem September einen exzellenten Marktstart hin, und der neue Scénic belegte mit einem Anteil von 23,1 Prozent in seinem ersten vollen Verkaufsjahr Platz eins im Segment der Kompaktvans. Auch die leichten Nutzfahrzeuge verzeichnen mit einem Absatzplus von 8,1 Prozent ein sehr erfolgreiches Jahr.

Außerhalb Westeuropas erzielte die Renault Gruppe einen kräftigen Zuwachs. Mit insgesamt 676.870 verkauften Einheiten steigerte der Konzern hier seinen Absatz im vergangenen Jahr um 16,4 Prozent. Damit machen die Verkäufe außerhalb Westeuropas mittlerweile 27,2 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Auch der Relaunch von Dacia ist ein voller Erfolg: Die Marke steigerte ihren Absatz um 38,6 Prozent auf 95.296 Neufahrzeuge. Renault Samsung Motors verkaufte auf einem schwachen südkoreanischen Markt 85.046 Einheiten. Die neue Oberklasselimousine SM7, die im vergangenen November an den Start ging, wird für neuen Wachstumsschub sorgen: In nur zwei Monaten gingen bereits 10.000 Bestellungen ein.


Bruttogewinn auf 5,9 Prozent gesteigert

Im vergangenen Jahr steigerte Renault seinen Umsatz um 8,4 Prozent auf 40,7 Mrd. Euro. Dieses erfreuliche Ergebnis ist in erster Linie auf die attraktive Modellpalette, den Erfolg der höheren Ausstattungsniveaus und das beschleunigte Wachstum des Konzerns außerhalb Westeuropas zurückzuführen. Dank der gesteigerten Rentabilität in Europa und auf den internationalen Märkten erhöhte der Konzern den Bruttogewinn 2004 um mehr als eine Milliarde Euro auf 2,4 Mrd. Euro. Das Nettoergebnis kletterte auf den Rekordwert von 3,5 Mrd. Euro (+ 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Gleichzeitig reduzierte der Konzern seine Verschuldung deutlich um 1,2 Mrd. Euro auf 541 Mio. Euro und ist somit auf dem besten Weg, das Ziel des kompletten Schuldenabbaus bis Ende 2005 zu erreichen.


Ein einschneidendes Jahr für die internationale Expansion

Der Marktstart von Dacia Logan und Renault Modus machte 2004 zu einem strategisch wichtigen Jahr für den Renault Konzern. Der moderne, zuverlässige und preisgünstige Dacia Logan ist heute absolut einzigartig auf dem Markt. Seit dem Verkaufsstart im vergangenen September in Rumänien und der sukzessiven Einführung in Mittel- und Osteuropa übertraf der Dacia Logan mit rund 40.000 Bestellungen die in ihn gesetzten Erwartungen. Ebenfalls 2004 leitete Renault weitere wichtige Phasen des Dacia Logan-Programms in die Wege, darunter die Vorbereitung des Produktionsstarts im Iran, in Marokko und Russland, die Fortsetzung eines Projektes in China und die Aufnahme wichtiger Gespräche in Indien.

Der pfiffige Modus ist seit September 2004 in Westeuropa unterwegs und ergänzt die Renault Modellpalette im Kleinwagensegment. Mit 75.000 verkauften Einheiten bis Ende Januar 2005 verzeichnete der Modus ein sehr erfolgreiches Debüt.


2005: gründlich überarbeitete Modellpalette, Ausbau des Logan-Programms

Im laufenden Jahr wird der Konzern von einer jungen, erweiterten Modellpalette profitieren. Die sieben Modelle der Mégane-Baureihe, die allesamt am Markt sehr erfolgreich sind, und das solide Angebot im Segment Leichte Nutzfahrzeuge werden die Verkaufszahlen des Konzerns außerhalb Westeuropas weiter ankurbeln. Im Kleinwagensegment wird der Modus sein erstes volles Verkaufsjahr haben, und im Herbst erscheint der neue Clio. Die rundum aktualisierten Mittel- und Oberklassemodelle Laguna und Vel Satis stehen schon im ersten Halbjahr 2005 in den Verkaufsräumen.

2005 markiert zudem den Ausbau des Dacia Logan-Programms. Während der ersten sechs Monate des Jahres geht der Viertürer in rund 15 weiteren Ländern an den Start, darunter Syrien, Slowenien, Polen, die baltischen Staaten und der Libanon. Im Frühjahr startet die Produktion des Dacia Logan in Russland, im Herbst ist Fertigungsbeginn in Marokko und Ende des Jahres in Kolumbien. Kurz vor dem Sommer wird der Dacia Logan auch in Westeuropa auf den Markt kommen.

Zahlreiche Produktneuheiten, die verstärkte Präsenz des Dacia Logan und die beschleunigte Expansion des Renault Konzerns in neuen Märkten werden den Gesamtabsatz von Renault im laufenden Jahr weiter nach oben klettern lassen.


Renault Nissan Allianz in der Top Four der global agierenden Automobilkonzerne

Im vergangenen Jahr feierte die Renault Nissan Allianz ihr fünfjähriges Bestehen. Mit insgesamt 5.785.231 verkauften Einheiten und einem Weltmarktanteil von 9,6 Prozent (+ 8 Prozent im Vergleich zu 2003) rangiert die Allianz nach Verkaufszahlen auf Platz vier unter den Automobilkonzernen.

Beide Partner profitieren zunehmend von Synergieeffekten in allen Bereichen. Auch geografisch ergänzen sich Renault und Nissan immer besser. Im Januar 2005 gründeten die beiden Hersteller eine gemeinsame Tochtergesellschaft in Portugal. Damit verfügt die Allianz heute über sieben Gemeinschaftsunternehmen in Europa. Ab Mitte 2005 wird ein gemeinsames Ersatzteillager in Ungarn den Bedarf der beiden Partner in ganz Mitteleuropa decken.

2004 brachten sowohl Renault als auch Nissan je zwei neue Modelle auf Basis der gemeinsamen B-Plattform auf den Markt. Der Modus ist das erste Renault Modell, das diese Plattform nutzt, während der Nissan Micra (bzw. March, Cube) schon seit 2002 über diese Bodengruppe verfügt. Zudem ging mit dem Kompaktvan Nissan Lafesta im vergangenen Jahr das erste Nissan Modell auf Basis der gemeinsamen C-Plattform an den Start. Renault setzte diese Bodengruppe 2002 erstmals beim Mégane ein.
Einen weiteren Schritt in der erfolgreichen Zusammenarbeit beider Allianzpartner markierte 2004 die erstmalige gemeinsame Entwicklung von Motoren. Die ersten Benzinaggregate aus dieser Zusammenarbeit mit einem Hubraum von 1,5 und 2,0 Litern treiben seit Beginn des Jahres diverse Nissan Modelle an. Noch vor dem Sommer wird der Renault Modus das erste gemeinsam entwickelte Schaltgetriebe der Allianz erhalten.


Zahlenangaben über die Verkaufs- und Finanzergebnisse finden Sie im pdf-Dokument unter Anhang 1 und 2


Wien, am 1. März 2005


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